Der Anfänger Guide zum gesunden Leben

ANFÄNGER GUIDE ZUM GESUNDEN LEBEN

ANFÄNGER GUIDE ZUM GESUNDEN LEBEN

 

Einer deiner Neujahrsvorsätze lautet, gesünder leben, fitter werden oder abnehmen? Du hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst und bist von den tausend Optionen und Eindrücken von Fitnessmenschen völlig überfordert? Dann bist du genau an der richtigen Stelle!

In meinem Anfänger Guide für ein gesundes Leben geht es um die absoluten Basics, die ich selbst vor 3 Jahren gerne aufgedrückt bekommen hätte. Als ich noch fast 100 kg wog, hatte ich nämlich keine Ahnung, was mich bei meiner Lebensumstellung erwartete.

Erstmal: TOLL, dass du dich für ein gesundes Leben entschieden hast! Bevor du dich kopfüber in ein besseres Leben stürzt, atme tief durch und bleib entspannt. Diesmal wird es nämlich mit den guten Vorsätzen klappen. Diesmal tappen wir nämlich nicht in die übliche von heute auf morgen Crash-Diät-Falle! Denn dieses Mal machen wir eine

 

Lebensumstellung, keine Diät!

 

Die einzige Möglichkeit, sich die überschüssigen Pfunde vom Laib zu halten und mehr Lebensqualität zu haben ist eine lebenslängliche Umstellung. Lass dich dadurch nicht entmutigen, denn lebenslang bedeutet, du hast Zeit! Du hast Zeit, schlechte Gewohnheiten auszumerzen, du hast Zeit, deine Ernährung umzustellen und du hast Zeit, deine Lieblingssportart zu finden. Klar kann man in einer 3-Tage-Kohlsuppen-Diät ein paar Kilogramm Körpergewicht verlieren, aber sobald du wieder normal isst, sind die Kilos auch wieder drauf!

 

Bevor du irgendwas in deinem Leben umstellst, muss dein Kopf aber erstmal bereit dafür sein. Wenn dein Hirn nämlich nicht die Disziplin aufbringen möchte, die man zum Durchhalten braucht, dann kannst du noch so gesund essen und noch so viel Sport machen – wenn du es nicht durchhältst, war alles für den Pobbes.

 

Die mentale Einstellung und die richtigen Ziele

 

Warum willst du eigentlich abnehmen? Um attraktiver zu werden? Um in die Jeans von früher zu passen? Um dein Diabetes Risiko zu verringern? Das sind alles valide Gründe. Ich wollte am Anfang einfach in ein Mint & Berry Kleid passen, weil ich die so schön fand! Egal, was dich antreibt, früher oder später sollte das dein grundlegendes Ziel sein:

 

Ich will fit werden, damit ich ein langes, gesundes und aufregendes Leben habe und damit ich mich in meiner Haut wohlfühle!

 

Niemals solltest du abnehmen wollen, weil andere es von dir erwarten. Niemals! Du machst das für DICH und für keinen anderen. Wenn dir erstmal bewusst wird, dass es um langfristige Lebensqualität und Gesundheit geht, nicht um kurzfristige Ziele, dann sind gelegentliche Durchhänger völlig in Ordnung. Der einzige Unterschied, warum ich die 34 kg nicht wieder zugenommen habe ist, dass ich niemals aufgebe und in alte Muster falle. Ich raffe mich jeden Tag auf’s Neue auf und entscheide mich für ein gesundes Leben. Mittlerweile ist gesunde Ernährung und Sport für mich selbstverständlich geworden.

 

Sobald du deine ideale Ernährungsweise und Sportroutine gefunden hast (whatever that is, jeder Mensch ist unterschiedlich), darfst du niemals damit aufhören.

Natürlich ist es deutlich schwerer, eine Crash-Diät ein Leben lang durchzuziehen, also sei realistisch mit deinen Zielen!

 

Niemals aufgeben und immer weitermachen!

 

 

Wenn deine mentale Einstellung auf Kurs ist, dann kann nicht mehr viel schief gehen. Ein paar Basics zu Ernährung und Sport möchte ich dir aber mit auf den Weg geben. Für deine Ernährungsumstellung beginnen wir mit dem Grundsatz des Journalisten Michael Pollan:

 

Eat food, not too much, mostly plants

 

So einfach, so treffend. Wir alle suchen nach Wundermittelchen, die ohne Anstrengung und am besten über Nacht die Pfunde schmelzen lassen. Ich verrate dir was: Das ist alles Bullshit! Spar dir dein Geld für Schlankheitsshakes und iss echtes Essen.

 

Tipps für eine gesunde Ernährung:

  • Vermeide abgepackte, industriell verarbeitete Lebensmittel (Cornflakes, Wurst, Fertiggerichte etc.) und versuche, so oft wie möglich selbst zu kochen und Spaß daran zu haben!
  • Interessiere dich für und informiere dich über dein Essen (Basiswissen wie Grundumsatz, was machen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß im Körper, wie funktioniert Verdauung etc.)
  • Essen ist nicht dein Feind! Iss mit Genuss, Ruhe und Aufmerksamkeit und verbinde Essen nicht mit negativen Gefühlen wie Schuld oder schlechtem Gewissen
  • Du solltest niemals über einen langen Zeitraum hungern oder dir etwas strikt verbieten!

 

Das sind die theoretischen Grundlagen, aber was kannst du ganz konkret tun, um deine gesunde Ernährung zu starten?

 

  • Erster Schritt Ernährungsumstellung: Statt weniger zu essen, iss mehr gesund! Tausche zum Beispiel einen Teil deiner Sättigungsbeilage (Kartoffeln, Reis, Nudeln etc.) beim Abendessen gegen Gemüse, das du magst (Tomaten, Karotten, Brokkoli etc.). Oder iss statt des Snickers nach dem Lunch eine Banane.

 

Das machst du dann erstmal ein paar Tage oder Wochen lang. Sobald du damit den Ball ins Rollen gebracht hast und erkennst, dass eine Lebensumstellung nichts mit Hungern oder 5 Stunden Sport am Tag zu tun hat, behältst du deine Motivation. Kleine Änderungen, mit denen du dich wohlfühlst, sind der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Hab eine positive, spielerische Einstellung zu neuen Rezepten und Zutaten und hab Spaß dabei, Neues auszuprobieren! Wenn dir etwas nicht schmeckt, dann such dir eine Alternative, aber behalte dir einen leichten, unverbissenen und lockeren Umgang mit Ernährung.

 

Wenn man dem Körper weniger Kalorien zuführt, als er verbraucht, holt er sich die nötige Energie aus den Fettreserven.

 

Das heißt, durch ein kalorisches Defizit verliert man an Gewicht (bestenfalls durch Fettabbau, aber wenn man es übertreibt, baut der Körper auch Muskeln ab!). Im Großen und Ganzen ist es erstmal einfacher, durch Ernährung ein kalorisches Defizit zu schaffen. Überspitzt gesagt:

 

Ich kann entweder die Tafel Schokolade nicht essen und 500 kcal einsparen, oder 1 Stunde auf dem Laufband stehen, für das gleiche Ergebnis.

Was davon hältst du eher über einen langen Zeitraum durch?

 

 

 

Auf lange Sicht hin gesehen, ist aber eine Kombination aus gesundem, abwechslungsreichem Essen und regelmäßiger Bewegung der langfristige Schlüssel zum fitten Körper.

 

Die Bewegung

Für mich war es einfacher, meine Ernährung zu verändern, als Bewegung in meinen Alltag einzubringen. Essen muss ich sowieso jeden Tag, aber Sport musste ich komplett neu integrieren. Bevor du deinem Körper extreme Belastung zumutest, mache eine Bestandsaufnahme. Stell dich vor den Spiegel und schau dich an. Anstatt den Körper als einen Feind zu betrachten, den wir verändern müssen, muss er unser Komplize werden. Wir sind zu 100 % für unseren eigenen Körper und unsere Gesundheit verantwortlich. Mir fiel es am Anfang, als ich noch extrem dick war äußerst schwer, meinen Körper zu akzeptieren und mit ihm zu arbeiten, anstatt gegen ihn. Das führte zu Knieschmerzen und gezerrten Nackenmuskeln, weil ich zu schnell zu viel von meinem Körper forderte.

 

Auch bei der Bewegung lautet die Devise: Lass es ruhig angehen.

 

  • Stufe 1: Erstmal ist es wichtig, sich mit dem eigenem Körper auseinander zu setzen und mehr Körpergefühl zu entwickeln. Wenn du spazieren gehst, achte darauf, wie sich deine Muskeln bewegen. Nimm ganz bewusst war, wie deine Oberschenkel brennen, wenn du Treppen steigst. Mach Yoga oder Stretch-Übungen und lerne deinen Körper kennen.
  • Stufe 2: Anstatt 5x pro Woche eine Runde Joggen anzusetzen, bau mehr Bewegung in deinen Alltag ein! Das ist viel effektiver, als man denkt. Wer jeden Tag spazieren geht oder häufiger Treppen steigt, verbrennt oft mehr Kalorien, als eine komplett faule Socke, die einmal pro Woche eine Stunde läuft. Überlege dir also, wie du deinen Alltag aktiver gestalten kannst, bevor du dir unrealistisch-ambitionierte Sportziele setzt.
  • Stufe 3: Sobald du fitter wirst, dir Bewegung leichter fällt und du deinen Körper besser kennst, solltest du mit „echtem“ Sport beginnen. Der richtige Sport für dich ist der, den du regelmäßig machen willst. Der Idealfall ist, dass du eine Sportart findest, die dir Spaß macht und zu der du dich nicht zwingen musst!

 

Es ist völlig egal, was andere über dich beim Sport denken.

Lass dich von komischen Blicken (die man sich zu 99% nur einbildet) niemals vom Sport abbringen!

 

Wenn du deine Sportart nicht gefunden hast, such dir den Sport mit den geringsten Hindernissen. Für mich waren es Youtube Fitnessvideos, die ich innerhalb von 2 Minuten Sportklamotten Anziehen im Wohnzimmer machen konnte. Gerade am Anfang, wenn man sich noch nicht wohlfühlt beim Sport, ist das eine effektive und günstige Möglichkeit, die eigene Fitness aufzubauen! Wenn man erstmal 30 Minuten zum Fitnessstudio fahren muss, ist der innere Schweinehund deutlich unfolgsamer!

 

Krafttraining > Ausdauertraining

Zu Beginn des Fitwerdens ist Ausdauertraining, beziehungsweise jede Bewegung, die du tatsächlich machst, absolut fein. Aber sobald du auf dein Wunschgewicht, oder Wunsch-Spiegelbild zusteuerst, solltest du auch jeden Fall auch Krafttraining mit in deine Routine bauen. Ja, auch Frauen. Denn mehr Muskeln erhöhen langfristig deinen Grundumsatz (die Kalorien, die dein Körper im Ruhezustand verbrennt, um am Leben zu bleiben) und stabilisieren deinen Körper (Rückenschmerzen adé!). Ausdauertraining (wie Laufen, Schwimmen, Radfahren) verbrennt zwar einmalig mehr Kalorien, als eine Runde Gewichtheben, aber durch Krafttraining baust du wie gesagt die Muskeln auf, die auch im Ruhezustand mehr verbrauchen.

 

Du hast dich für ein gesundes Leben entschieden und diesmal bleibst du dabei! Du kannst nämlich nicht scheitern – egal, was du tust, du musst einfach immer weiter machen!

 

Für tägliche gesunde Rezeptideen und Motivation freue ich mich, wenn du mir auf meinem Instagram Account Ein Pummel wird fit folgst. Dort poste ich, was ich tatsächlich esse. Keine geschönten, aufgehübschten Tellerchen mit kleinen Portiönchen, sondern 1:1 meine Ernährung.

Außerdem findest du unter dem Tag Ein Pummel wird fit hier auf meinem Blog einige Posts mit Workouts, Motivationstipps und Rezepten.

 

ANFÄNGER GUIDE ZUM GESUNDEN LEBEN

 

Weitere hilfreiche Infoquellen:

 

Ich freue mich wahnsinnig, wenn dich der Anfänger Guide zum gesunden Leben motiviert und wir gemeinsam am Ball bleiben!

Was sind die ersten Schritte deiner Lebensumstellung?

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67 Comments

    • Liebe Carina,

      ich folge Deinem Blog schon ein Weilchen… Es ist das erste Mal, dass ich so etwas mache und mir gefällt Deine gerade, humorvolle Art sehr. Ich bin über „Ein Pummel wird fit“ hier herein gerutscht und jetzt natürlich begeistert von der Starthilfe, die Du uns giebst! Du hast uns ja schon viel Information reingestellt aber ich hoffe, dass Du Dich immer mal wieder der Temas annimmst.
      Heute nehme ich mir Zeit den Links nachzugehen und werde ein Konto auf Instagram eröffnen, um auch dort Deinen Beiträgen folgen zu können.
      Ich sende Dir ganz, ganz liebe Grüsse aus Barcelona, Deine Esther

    • Vielen lieben Dank, Esther!! Ich freue mich über jeden, den ich mit meinen Beiträgen ermutigen kann, gesünder zu leben! Gib mir gerne Bescheid, wie du voran kommst!

  • Danke liebe Carina für immer wieder neue Motivation. <3 Habe mir den Beitrag direkt in mein Inspirationsboard gepinnt.
    Ich starte auch – mal wieder – von vorne, diesmal nicht mit Vollgas, was ich dann eh nicht durchhalte, sondern in Maßen. Einmal mit dem 4 Wochen Yoga Programm von Mady Morrison, d.h. drei mal in der Woche Yoga. Zusätzlich mache ich wieder Essenspläne, damit ich nicht kopflos einkaufen gehe und versuche den Zucker zu reduzieren, Weihnachten gabs davon ja genug. 😀
    Mein Problem ist der Sport. Ich hab zwar endlich was gefunden, was mir Spaß macht (Tennis!) und habe auch im Sommer mindestens 2x die Woche je 2 Std. gespielt, allerdings sind die Uni-Plätze im Winter geschlossen und das Geld für Hallenbesuche (bei 2×2 Std. 30€/Woche) ist gerade einfach nicht drin. Wenn ich hoffentlich ab dem Frühling eine Vollzeitstelle habe möchte ich das aber wieder aufnehmen. 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

    • Liebe Julia, das ist super, dass du deinen Sport gefunden hast! Ich bin noch auf der Suche. Ich habe mir für den Start ins neue Jahr und zur Überbrückung bis zum nächsten Fitnessstudio das neue Fitnessblender 4 Wochen Programm geholt 🙂

    • Hallo Carina!
      Bei deinem Kommentar fiel mir noch eine Frage ein:
      wieso hattest du dich bei deinem alten Fitness Studio eigentlich wieder abgemeldet? War es nicht so gut? Hattest du andere Erwartungen?
      Falls du es mal bei Twitter, Snapchat, etc erzählt haben solltest habe ich es leider nicht mitbekommen!
      Und hast du schon ein neues im Visier?
      LG

    • Es war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. War nur ein Zirkel im Raum, keine Kurse, keine Duschen und dafür mit 55 € pro Monat einfach zu teuer. Im Februar melde ich mich im neuen Studio in meiner Arbeit an!

  • Neues Jahr. Neues Glück. Statt wieder nur auf eine Sportart zu setzen, wo ich übrigens schnell die Motivation verliere. Mische ich dieses Mal. Ich habe mir ein Schwimmbad in der Nähe gesucht und gehe jetzt einmal die Woche schwimmen. Zudem haben mein Mann und ich uns zusammen mit Freunden zum tanzen angemeldet. Und dann möchte ich noch 1 oder 2 mal die Woche Pilates einbauen- zuhaus mit youtube.
    Durch den täglichen Mix habe ich tatsächlich jetzt schon mehr Lust 🙂

  • Liebe Carina
    Danke schon einmal für den ausführlichen Einsteigerguide. Ich finde, es hat viele hilfreiche Tipps dabei. Könntest Du vielleicht irgendwann einen Einblick in Deine Küchenutensilien (essential kitchen tools) und Deinen Vorrat („how to stock your pantry“) zum gesunden Kochen geben? (Natürlich nur, wenn das nicht zu persönlich ist). Viele Webseiten/Bücher/Videos zu gesunden Rezepten erfordern nämlich grosse Investitionen (Foodprocessor, Blender usw.) oder exotische, teure Zutaten. Bei Dir habe ich hingegen immer den Eindruck, dass Du sehr realistisch und alltagstaugliche bleibst bei Deinen Tipps und Rezepten. Auch würde mich interessieren, woher Du Deine Rezepte nimmst (z.B. Bücher, Blogs usw.).
    Danke und liebe Grüsse
    Sanna

  • Ich verfolge deinen Weg zum Wunschkörper denke ich schon recht lange, und bin wirklich beeindruckt! Ich weiß noch, als ich bei Gesichtsshots von dir dachte ‚Huch, da hat sich aber was geändert!“. Wirklich toll und auch erstrebenswert, wie du da dran geblieben bist. Ebenso finde ich es super, wie du uns daran teilhaben lässt! das motiviert mich ungemein 🙂
    Ich habe letztes Jahr tatsächlich angefangen, Sport zu machen. Davor habe ich das letzte Mal in meiner Kindheit regelmäßig Sport getrieben. Jetzt freu ich mich immer auf meine 2 Sportdates in der Woche 🙂
    Liebe Grüße und auch wterhin so starkes Durchhaltevermögen,
    Svenja

  • Hallo Carina, dein Beitrag kommt ja wie gerufen, nachdem ich jetzt ein halbes Jahr EMS Training mache, weil 20 Minuten abends vor der Uni (fernstudium) machbar sind und es mir auch hauptsächlich nach der Schwangerschaft um MuskelAufbau an Bauch und Rücken ging & noch dazu immer unter Aufsicht, sodass sich keine Fehler einschleichen können (was mir in einem regulären Fitnessstudio fehlt), habe ich pünktlich am 1.1. mal wieder mit dem joggen angefangen und gemerkt wie viel Spaß es mir macht. Tatsächlich ist bei mir auch eher die Menge des Essens, statt das Essen selbst das Problem, da wir Gemüse aus dem eingenen Garten haben und unser Fleisch auch vom Bauern nebenan kommt, wo man weiß, dass die Kühe das ganze Jahr draussen sind und man es dann nach dem Schlachten direkt bekommt. Nur die Sache mit den Mengen… Ich esse immer noch für 3, dabei bin ich nur noch eins… Das ist echt so eine Sache, weil man das satt sein scheinbar auch verlernen kann.
    Aber ich werde jetzt dran bleiben & hoffen, dass ich es schaffe meine Essgewohnheiten zu ändern.
    Wobei dieses Jahr meine Motivation sehr hoch ist, da die Taufpaten meines einen Sohnes heiraten& ich keine Lust auf lange Hosen im Juli hab. Ich will auch mal endlich Kleid bzw. Rock tragen! 😉
    Liebe Grüße

  • Der Beitrag ist richtig gut, schön durchdacht, aber trotzdem knackig und prägnant, gefällt mir richtig gut. 🙂
    Ich freu mich auf alles von dir was zu diesem Thema noch kommt. 🙂

  • Danke für den tollen und übersichtlichen Bericht! Es macht Sinn, was du schreibst… ich baue nun jeden tag ein paar sportübungen ein. Es sind nur ein paar übungen und dauert nur 10 min. Aber immerhin.
    Momentan bin ich motiviert und das muss ich gleich ausnützen 😉
    Mein Problem ist nur, dass ich einfach zu ungeduldig bin, und wenn ich nicht gleich Ergebnisse sehe, oft mal zurück falle. Ich drücke mir die daumen.
    Danke nochmal für deine Inspiration!
    Lg,
    Nicole

  • Toll!!! Genau so ein Post passt gerade perfekt in mein Leben!! Hast du alles super geschrieben und habe mal bei Instagram vorbeigeschaut-das schaut ja alles sehr sehr lecker aus!!! Leider habe ich kein instagram(brauche ich nicht) aber das mit dem Rosenkohl werde ich probieren!!!
    Habe mich am 01.01. bei WW angemeldet,ich brauche einfach die Kontrolle mit den Punkten. Musste mir aber bewusst machen,dass auch WW immer in deinem Leben sein muss,aber ich freue mich sehr auf die kommende Zeit und darauf mich wieder wohler zu fühlen!
    Weiter so,ein paar Rezepte von dir werde ich sicher ausprobieren!! LG aus passau

  • Huhu Carina,
    das ist ein wirklich guter und ehrlicher Beitrag. Ich finde deine Tipps genau richtig. Vor allem muss man es eben selbst wollen und für sich selbst tun, dann klappt es auch. Und nichts erzwingen. Es ist eh gesünder über einen längeren Zeitraum abzunehmen.
    Ich habe das Ding während des Studiums durchgezogen, also vor gut 8 Jahren plus/minus. Ich weiß noch, wie ich abends (eh fatal) auf der Waage stand und gedacht habe, dass das nicht mehr so weiter gehen darf und ab jetzt das blöde Ding weniger anzeigen muss. In meiner Familie hat gesunde Ernährung nie wirklich eine Rolle gespielt, leider, aber da ich meistens eh an der Uni zu Mittag gegessen habe, habe ich dort die großen, fettigen und selten gesunden Portionen in der Mensa gegen ein belegtes Brötchen vom Bäcker getauscht. Sicher, war auch das nicht die beste Lösung, aber schon viel besser als das Mensaessen. Ich hätte mir zwar dort auch was vom Salatbuffet holen können, aber das war mir damals einfach zu teuer. Und so bin ich Schritt für Schritt voran gekommen.
    Klar gab es auch wieder Rückschläge – als ich ausgezogen bin z.B. Arbeiten und sich noch ums gesunde Essen kümmern… das war offensichtlich irgendwie nicht drin… aber auch da habe ich glücklicherweise irgendwann wieder die Kurve gekriegt und spätestens in der Prüfungszeit im Referendariat war ich so im Stress, dass mein Körper sich im Grunde selbst gegessen hat.

    Und auch beim Sport hast du recht. Langsam, aber stetig… Der Einbau von Sport ist auch bei mir das größte Problem. Weiterhin. Auch dieses Jahr steht wieder „mehr Sport“ bei den Vorsätzen. Es macht mir Spaß und das Fitness Studio ist gegenüber… aber der Schweinehund einfach oft größer. Vielleicht wäre es auch noch ein guter Tipp, nicht alleine zum Sport zu gehen. Da ist man sozusagen gezwungen zu gehen, man will ja nicht ständig absagen. Ich gehe leider allein und oft ist es einfach sooo schwer nochmal das Haus zu verlassen. :-/

    Liebe Grüße,
    Sandra

    • Oh ja, ein Sport-Date tut Wunder für die Motivation! Ich mache mir einfach Termine und denke gar nicht darüber nach, ob ich nun Lust auf Sport habe (eh nie 😀 ). Einfach machen lautet die Devise! Und sobald man einmal angefangen hat und Fortschritt bemerkt, geht es auch einfacher

  • Guten Morgen. Ich finde Deinen Beitrag sehr wichtig und informativ zusammengestellt. Ich selbst habe meine Ernährung schon vor 3 Jahren umgestellt und nach einer langen Sportpause auch damit wieder sehr intensiv angefangen. Allerdings bin ich ja schon älter (53) und ich merke schon, dass sich mein Stoffwechsel trotz allem etwas verlangsamt hat, das ist einfach eine hormonelle Geschichte bei vielen Frauen meines Alters. Aufgeben ist aber nie eine Option, mir ist nur bewusst, dass ich alles hartnäckiger angehen muss und auch mehr ackern.

    Letztlich denke ich, dass jeder, der sich gesünder ernähren möchte und mehr bewegen, merkt, dass er auf dem richtigen Weg ist, wenn ihm viele zuvor gekauften Lebensmittel (gerade Fertiggerichte) nicht mehr schmecken. Ich hatte dieses Erlebnis mit TK-Pizza, vor der ich mich mittlerweile richtig ekele oder auch Ravioli aus der Dose. Man fühlt sich einfach auch um so viel besser, wenn man Lebensmittel möglichst frisch kauft und zubereitet. Ich versuche zu einem Großteil „Clean Eating“ einzuhalten, sagen wir, zu 65 Prozent. Und da, wo ich das nicht möchte oder kann, achte ich drauf, dass es nicht ausartet. Ich bin immer noch erstaunt, wie viele Menschen gar nicht wissen, in welchen Lebensmitteln versteckte Fette, Zucker, Zusatzstoffe etc. lauern…dabei wird es einem heutzutage so leicht gemacht, sich bei etwas Recherche umfassend zu informieren. Vor noch 25 Jahren rum gab es das alles gar nicht in der Form wie heute, alleine durch das Internet können wir binnen kürzester Zeit eine Masse an Informationen über alles Mögliche erhalten, ohne das Haus verlassen zu müssen. Aber gut, früher gab es auch viele der heutzutage „schlechten“ Lebensmittel in dem Ausmaß gar nicht.

    So, bevor ich noch einen Roman schreibe, weil ich das Thema selbst immens wichtig finde, wünsche ich Dir ein tolles neues Jahr und ich freue mich auf weitere Beiträge! LIebe Grüße

    • Danke liebe Andrea für deinen Kommentar!
      Ich bin da ganz bei dir, Fertiggerichte schmecken mir auch nicht mehr und mir macht es einfach viel zu viel Spaß, selbst zu kochen.
      Aber manchmal kann die Informationsflut über Fitness und Ernährung auch erschlagen. Ich war anfangs völlig überfordert und hatte keinen Plan, welche „Diät“ nun die „richtige“ ist. Erst nach ein paar Jahren, seitdem ich an Ernährung interessiert bin, habe ich Licht ins Dunkel gebracht. Deshalb möchte ich hier auf dem Blog erstmal die absoluten Grundlagen vermitteln 🙂
      Ganz liebe Grüße!!

    • So ging es mir anfangs auch 🙂 ich wurde mit den ganzen Begrifflichkeiten erschlagen und habe mich anfangs auch etwas desorientiert gefühlt und falsche Wege eingeschlagen und musste bissel experimentieren, aber, ich denke, das gehört dazu. Die Grundlagen, die Du vermitteln möchtest, sind sicher für viele hilfreich. Nochmals liebe Grüße 🙂

  • Hallo Carina,
    so ein toller Beitrag! 🙂 Besonders bei den „Tipps für gesunde Ernährung“ der zweite Punkt sehe ich bei vielen Abnehm-interessierten als elementar an (aber leider oft fehlend oder unzureichend).
    Den würde ich am liebsten 1-2 meiner Freundinnen schicken da diese eher auf Crash Diäten/“Fasten“/Shakes setzen. Glaube aber auch dass es bei Ihnen nocht nicht 100% klick im Kopf gemacht hat.
    Auch für mich – die sich schon mit Grundumsatz, etc beschäftigt hat aber nicht wirklich abnehmen möchte/muss jedoch mehr Sport einbauen möchte – sind/waren hier teils neue Informationen, Zusammenfassungen enthalten!
    Ich muss mal schauen ob ich in deinen verlinkten Beiträgen etwas zu „so und so viel weniger Kalorien heißt ungefähr x weniger Kilos innerhalb y Wochen“. Um etwa einen Richtwert/Orientierung zu bekommen.
    LG

    • Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du deinen Freundinnen den Link zu diesem Beitrag schickst!
      Ich finde es so unglaublich schade, wenn junge Frauen meinen, sie müssten sich von ekligen Shakes ernähren, um abzunehmen. Nur, damit sie die Kilos dann gleich wieder drauf haben, sobald sie mir der Diät aufhören!

  • Die Fitnessblender Videos sehen gut aus! Hast du Tips, mit welchen man anfangen könnte, wenn man nach langer Sportpause wieder einsteigen möchte? Vielleicht lohnt sich dazu ein blogpost? Sehe nämlich auf deren Kanal nicht richtig durch.. liebe Grüße, Susan

  • Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Ein toller Post, der für Viele sicherlich sehr hilfreiche Ideen und Tipps enthält. Was es bringt sieht man ja bei Dir 🙂

  • Liebe Carina, dank für deine Worte. Ich bin frischgebackene Mama und habe zwar alle Schwangerschaftspfunde schon runter, habe aber sehr schwer schon angefangen. Ich habe durch das viele Babytragen schlimme Rückenschmerzen und muss deshalb dringend abnehmen. Aber nach all dem Kalorienzählen und Sport hat sich noch gar nichts getan und ich war bis eben echt dolle traurig deswegen. Aber nach deinem Artikel weiß ich jetzt, dass ich da anders ran gehen muss. Dankeschön

  • Danke Carina! Wie machst du das mit den Rezepten/Gerichten und der Menge? Ich hab lange Schlank im Schlaf gemacht, das hängt mir aber zum Hals raus und ich hab das Problem, dass ich wieder Hunger bekomme und sobald ich wieder aufhöre damit wieder zunehme :(.

    • Was mir anfangs sehr geholfen hat war, meine Standardmahlzeiten in eine Kalorienzählapp einzutippen. Einfach um ein Gefühl zu bekommen, was ungefähr wie viel Kalorien hat. So kann ich Portionsgrößen viel besser einschätzen!

    • Oh jaa! Die FDDB App ist sehr gut, so heißt sie glaube ich. Dadurch haben wir herausbekommen, dass das damalige Frühstück am Wochenende mit 2 Brötchen rund 1000 Kalorien hat!! Das glaubt man echt nicht…
      LG Kathi

  • Hallo Carina,
    dein Beitrag ist ganz toll geschrieben. So war und so wichtig! Ich stehe zwar nicht mehr ganz am Anfang, ein bisschen klick gemacht hat es schon bzgl dauerhafter Lebensumstellung, ich habe 6 kg runter und liebe mittlerweile das Gefühl nach dem Sport! Das motiviert einen auch ungemein zum Sporteln 😀 Dennoch kann ich einiges aus deinem Beitrag mitnehmen. Und Fitnessblender habe ich auch dank dir kennen und lieben gelernt!
    Dein Blog ist so WERTVOLL! <3
    Liebe Grüße,
    Kathi

  • Hallo Carina,
    wieder einmal ein Beitrag, der es auf den Punkt bringt und dabei auch super motiviert! Ohne dauerhafte Ernährungsumstellung und Bewegegung geht es einfach nicht. Bei mir geht es auch mal schneller, mal wieder langsamer, mal ein kleiner (Weihnachts-)Rückschlag… 😉 Aber ich merke, es tut sich was und die Einstellung hat sich geändert: ein Tag, wo es mal nicht so läuft, ist noch keine Niederlage und kein Grund aufzugeben. 🙂
    LG
    Ina
    Ich freu mich schon auf weitere Beiträge. Du hast so eine natürlich sympatische Art zu schreiben.

  • Ein ganz toller Beitrag, vielen Dank 🙂

    Ich hatte ja mit einer eher kohlenhydratarmen (ich verzichte nicht auf KH, esse sie aber wirklich in Maßen) und eiweißreichen Ernährung gut 25 kg abgenommen, habe mich aber dann nicht mehr dran gehalten und alles wieder zugenommen :-/ Seit Neujahr bin ich nun wieder dabei und sollte ich mich doch mal nicht so sehr dran halten können (im Urlaub ist das sehr schwer für mich), werde ich einfach deine Tipps beherzigen… Der Fehler war bei mir letztes Jahr, dass ich dann immer gesagt habe: „Ach, jetzt hast du schon z. B. Schoki gegessen, dann kannst du die Kekse auch noch essen, ist jetzt eh egal“… Da muss ich wirklich gucken, dass ich nicht in „falsche“ Muster falle..

    • Das ist ganz gefährlich, habe ich früher auch immer gemacht. Es ist dann eben nicht egal, aber man redet es sich ein. Seit ich mir diese Angewohnheit abgewöhnt habe, halte ich auch durch!

    • Eben, und ich glaube, dass ich diesen „Rückfall“ bzw. diese extreme Zunahme wieder sozusagen „gebraucht“ habe, um mir dessen bewusst zu werden.. Ich hab ja letztes Jahr immer wieder versucht, mich wieder bewusst zu ernähren und hab dann halt so gedacht, wie oben beschrieben… Dass es auch anders gehen kann, ist mir tatsächlich erst in den letzten Tagen bewusst geworden…

    • Ging mir ja auch so, ich habe mit Weight Watchers 20 kg abgenommen und hatte 2 Jahre später wieder 30 kg drauf. Eine Erfahrung reicher!

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  • Hallo Carina,
    danke für diesen tollen Post – ich werde mir meine Süßigkeiten für den Anfang einteilen (die sind meine absolute Achillesferse) – nicht alles auf den Tisch stellen, sondern eben nur wenig davon und das wirklich genießen! Bei mir sind es „nur“ 3 Kilo’s die wieder runter sollten!
    Werde mich an Deinem Post orientieren, mal sehen ob ich durchhalte!!
    Herzliche Grüße Impy

    • Liebe Impy, das schaffst du ganz bestimmt! Verbiete dir nichts, damit du keinen Heißhunger bekommst, sondern such die Alternativen! Ich habe zum Beispiel abends statt Schokolade einen Joghurt mit Apfel und Zimt gegessen. Sehr lecker!

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  • Hallo Carina,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Das Motiviert und hilft.
    Ich selbst bin gerade am abnehmen und versuche neben schlechten Kohlenhydraten auch Milchprodukte wegzulassen. Damit sehe ich auch bereits erste Erfolge auf der Wage.
    Im Fitnessstudio bin ich nun auch regelmäßig, damit die ganze Sache dadurch unterstützt werden kann.
    LG

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  • Liebe Carina,

    ein wirklich gelungener Post! Ich habe schon unheimlich viel gelesen – aber kein Beitrag war so wie deiner. Du schreibst verständlich, aufbauend, sympathisch und NICHT belehrend. Oft hat man schon beim Lesen solcher Texte ein schlechtes Gewissen. Oder, man hat das Gefühl, dass man Dinge TUN muss und schon ist die Motivation wieder dahin.
    Natürlich ist es auch nicht mein „1. Versuch“ und ich habe auch schon zu Hause unzählige Bücher stehen und im Grunde weiß man ja auch, wie der Hase läuft. Nur, an der Umsetzung und am Durchhaltevermögen scheitert es dann oftmals. (meine Erfahrung).
    Ich verfolge dich (und auch andere) deshalb, weil du motivierend bist; super gute und leckere Rezeptideen liefest; zeigst, dass es MACHBAR ist und man einfach das Gefühl hat, nicht „allein zu sein“.

    Hut ab, dass es dir so gut gelungen ist, du deinen Weg gefunden hast, dran bleibst und nebenbei einen sympathischen Blog führst.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude, Durchhaltevermögen und Power und freue mich auf alle Beiträge, die noch folgen werden.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Nina