5 Ernährungstipps für Weihnachten

 

Die Feiertage verbinde ich unweigerlich mit gutem, reichhaltigem Essen und entspannten Stunden mit der Familie. Aber wie jedes Jahr ist das Aufstöhnen Anfang Januar groß. Die Waage zeigt ein paar Kilo mehr an, wir fühlen uns träge und verfluchen die Völlerei an den Feiertagen. Genuss und Entspannung sollten auf jeden Fall eure Prio 1 sein, aber ich befolge ein paar kleine Gewohnheiten, damit die Feiertage nicht völlig ausarten.

 

Meine Ernährungstipps für Weihnachten:

 

Kalorien essen und nicht trinken

Hier ein Glühwein, da eine heiße Schokolade – und schon hat man 500 Kalorien mehr auf der Bilanz! Nicht nur, dass die stark zuckerhaltigen Getränke euren Blutzuckerspiegel durcheinander bringen (was zu mehr Heißhunger führt), sie enthalten wahnsinnig viele Kalorien, die nicht sättigen. Seid euch dessen bewusst und trinkt zu euren weihnachtlichen Festmahlen lieber Wasser. Tut nicht weh, ist aber eine massive Kalorien-Einspar-Möglichkeit!

 

Mehr Beilage, weniger Hauptgericht

Ich versuche meinen Teller so aufzubauen, dass 60% mit Gemüse und Salat bedeckt ist, 20 % mit Fleisch oder Fisch und 20 % mit einer Stärkebeilage wie Reis oder Kartoffeln. Ich lade mir gleich zu Anfang eine ordentliche Portion Gurkensalat auf den Teller, damit gar nicht mehr so viel Platz für Schweinebraten und Knödel bleibt. An Reis und Nudeln könnte ich mich dumm und dämlich essen, ohne satt zu werden. Deshalb fülle ich mein Bäuchlein gleich zu Anfang mit frischen Salaten und Gemüse und esse mehr Protein, als Kohlenhydrate.

 

ERNAHRUNGSTIPPS fur WEIHNACHTEN

 

FOMO – Fear Of Missing Out

Ein exquisites Silvesterbuffet, feinstes Fingerfood bei der Weihnachtsfeier – ich MUSS das alles probieren! Sonst könnte mir die leckerste Speise meines Lebens entgehen. Ein ganz großes Problem für mich ist Food FOMO – die Angst davor, etwas Leckeres zu verpassen. Deshalb stürze ich mich auf Buffets und Kellner mit Tabletts, um ja alles zu probieren. Ein großer Schwachpunkt, den ich mit folgendem Gedanken entgegenwirke: „Du wirst alle Speisen in deinem Leben nochmal irgendwo probieren können. Mach dir keinen Stress.“ Wirkt nicht immer, aber ich bin nicht mehr völlig überwältigt an Buffets!

 

Langeweile

So schön still die Feiertage sein können – mir wird einfach langweilig. Die Geschäfte haben zu, draußen ist es kalt, jeder verbarrikadiert sich zu Hause. Wenn ich mich langweile, nasche ich gerne, um die Zeit zu überbrücken. Deshalb suche ich mir bewusst Beschäftigung, auch während der Feiertage. Wenn es nur Buchlesen oder eine Runde in der Badewanne ist – Hauptsache Hände und Geist sind beschäftigt! Dann vergisst man auch schnell die Plätzchendose in der Küche.

 

Keine Extreme

Trotz aller guten Vorsätze waren die Feiertage reichhaltig und die Völlerei groß. Anstatt jetzt eine „Scheiß drauf!“ Einstellung anzunehmen oder mit Crashdiäten die Kilos zu bekämpfen, einmal tief durchatmen und weitermachen wie zuvor. Lasst euch von ein paar „fetten“ Tagen nicht aus der Bahn werfen. Wenn ihr die restlichen 360 Tage im nächsten Jahr gesund esst, dann sind ein paar Ausreißer völlig in Ordnung. Selbstkasteiung nützt niemandem etwas. Kinn hoch, Krönchen richten und weitermachen!

 

Meine liebsten Weihnachtsrezepte:

 

Genuss vs. schlechtes Gewissen – welche Kompromisse macht ihr anf den Festtagen?

Was sind eure Ernährungstipps für Weihnachten?

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10 Comments

  • Argh, ich hatte so viel geschrieben und aufeinmal alles weg….

    Das mit dem Salat vorweg mach ich genauso, besonders beim Buffett.
    Die Sache mit dem Trinken wird oft unterschätzt.
    Ansonsten plane ich viel Bewegung ein, mit den Hunden und Training und da ich an den Tagen auch nicht arbeiten muß, kann ich mich mal richtig auspowern.

  • Weihnachten ist doch ein einziger Kompromiss! Natürlich versuche ich noch darauf zu achten, was ich esse, aber ich werde nicht meine Tante enttäuschen und ihren Kuchen nicht probieren, oder meiner Mutter vor den Kopf stoßen, weil ich den Nachtisch nicht esse!
    Wenn mir langweilig wird, gehe ich eine Runde laufen, egal wie das Wetter ist und ansonsten versuche ich gut auf mich zu achten.
    Schöne Feiertage wünsche ich Dir!
    Gabi

  • Hach – vielen Dank – genau die Worte die ich gebraucht habe. Ich bin noch ein Oberpummel und nun erst seit drei Wochen zuckerfrei und auf nem guten Weg. Ich fahre zurück in die Heimat – nach München 😉 und ab zu Mutti auf die Couch. Habe genauso Angst wie ich mich freue und ich nehme Deine Tipps mit mir mit.
    Nicht zuletzt Dank der Entdeckung Deines Blogs habe ich es endlich geschafft den Anfang zu nehmen und ich kann ein Ziel vor Augen sehen – das hilft beim Durchhalten und es ist letztlich gar nicht so schwer… jetzt nur die Feiertage wuppen und danach wieder zurückfinden – Tschakka!
    Ganz liebe Grüße an Dich und die gane Community – Frohe stressfreie Feiertage!

    • Liebe Sandra, lass dich nicht stressen und mach einfach weiter wie bisher. Das Schlimmste, das passieren kann ist nicht, dass du zunimmst, sondern dass du deine Lebensumstellung komplett über Bord wirfst!

  • Liebe Carina, das unterschreibe ich genauso! Gerade Getränken hauen rein, die haben mich aber noch nie interessiert, denn ich trinke immer nur Wasser zum Essen. Alkohol mag ich sowieso nicht. Bei mir sind es eher die Tage vor Weihnachten, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, hier und da mal ungesund essen gehen (wir machen das bewusst mal, weil wir uns sonst ganz selten nur Fastfood oder ne Pizza gönnen, aber so ab Anfang Dezember lassen wir 5 mal gerade sein^^ die Weihnachtstage über geht es sehr gemäßigt vor, normales Essen, denn wir machen uns nichts aus Gänsebraten & Co. Lieber einen leckeren hochkalorischenen Nachtisch – also, irgendwie kommt man auch so zweifelsfrei auf seine Kalorien 🙂 Mein Freund hat dann nach Weihnachten noch Geburtstag, aber, das haben wir seit ein paar Jahren gut im Griff und Silvester gibts Nudelsalat mit Bockwürstchen – etwas abgespeckter als früher. Zunehmen tu ich trotzdem immer, meist 2-3 kg über 4 Wochen – ist nicht schlimm. Ich habe festgestellt, dass mir das weniger schadet, als jede Woche irgendwas nicht so Tolles zu essen. Außerdem neige zumindest ich im Winter immer dazu, Deftiges essen zu wollen, ab Mitte Januar pendelt sich das wieder alles sehr diszipliniert ein. Falls wir uns nicht mehr lesen, wünsche ich Dir schon heute schöne und besinnliche Feiertage! Liebe Grüße

  • Super Beitrag!!!

    Der Salat vorweg hilft wirklich enorm!!! Bei uns gibt’s außer Gurkensalat noch Sellerie- und Rote Betesalat! Yummie! Ansonsten vertrage ich ja sowieso die sehr fettigen Sachen gar nicht gut. Also koche ich für mich was anderes vor!
    Falls ich doch den ein oder anderen Punsch (den meine Schwiegermama extra selber macht) trinke oder ein paar Süßigkeiten zu viel esse, möchte ich auf alle Fälle viel spazieren gehen. Hoffentlich spielt dann das Wetter mit! Oder ich gehe eben danach dann wieder ein bisschen häufiger ins Fitnessstudio.
    Schöne Weihnachten wünsche ich dir und deiner Familie :))))

  • Schöne Zusammenstellung. Gestern stand ich auch vor einem XXL Bufffet und wusste nicht wo ich anfangen soll. Man wird erstaunlich schnell satt, wenn man nicht alle Köstlichkeiten in sich hinein stopft. Und es schmeckt dann auch besser, wenn man sich gezielt für etwas entscheidet.