5 Tipps: Geld sparen bei Lebensmitteln

 

 

Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung muss nicht teuer sein. Seit ich mit Ein Pummel wird fit komplett andere Produkte einkaufe (Obst & Gemüse anstatt Curry King), muss ich mich zwangsweise mehr mit Kochen, Vorbereitung und Lebensmitteln auseinandersetzen und habe dabei einige Gewohnheiten entwickelt. Man kann gesund Leben, ohne dafür sein Haus verpfänden zu müssen! Hier kommen meine Tipps zum Geld sparen bei Lebensmitteln:

 

 

Kräuter einfrieren

Die Dunkelziffer meiner eingegangenen Kräutertöpfe ist hoch – ich bin einfach kein regelmäßiger Gießer! Zufällig bin über den Tipp gestolpert, dass man Kräuter auch im Gefrierfach einfrieren kann! Einfach die Kräuter abschneiden, in einen Plastikbeutel geben und ab ins Gefrierfach. Wenn ihr die Kräuter für ein Gericht braucht, streut die gewünschte Menge in die Pfanne und den Rest kommt friert ihr wieder ein.

Meal Planning

Am Sonntag überlege ich mir, was ich von Montag bis Freitag essen möchte. Natürlich kann man nicht jede einzelne Mahlzeit planen, aber ein grober Plan strukturiert den Alltag und vermindert das Wegwerf-Risiko! Dazu wälze ich verschiedene Prospekte meiner Supermärkte und merke mir, welche Lebensmittel gerade im Angebot sind. Daraus erstelle ich einen Tages-Plan und koche soweit wie möglich alles vor. Ein großer Topf Suppe ergibt zum Beispiel 4 Mittagessen, die ihr jeweils individuell verfeinern könnt!

Mikrowellengeeignete Frischhalteboxen

Als ich mit dem Meal Planning angefangen habe, war mein erster Kauf ein einheitliches Set Frischhalteboxen. Darin verstaue ich meine vorbereiteten Portionen gekochten Quinoa, meine Overnight Oats oder geraspelte Zucchini. Manchmal mische ich mir auch komplette Mahlzeiten, nehme sie in der Box mit in die Arbeit und mache sie mir dort in der Mikrowelle warm.

Qualität vor Quantität – die Mischung macht’s

Einerseits will ich nicht mein gesamtes Gehalt für Lebensmittel ausgeben, andererseits will ich gute Qualität. Hier ist es oft schwierig, die Balance zu finden. Generell sage ich mir: Bei Lebensmitteln wie Haferflocken, Gemüsekonserven oder Nudeln kaufe ich die günstige Variante. Bei Fleisch, Fisch, Eiern und Tierprodukten im Allgemeinen achte ich darauf, hochwertige, regionale Produkte zu kaufen. Lieber selten Fleisch, aber dafür gutes, vom Bauern um die Ecke! Erkundigt euch, wann und wo es in eurer Nähe Wochenmärkte gibt!

It’s the Season

Ich habe in meinen Lesezeichen den Saisonkalender für Gemüse eingespeichert. So sehe ich, welche Gemüsesorten gerade geerntet werden und besonders lecker sind. Es müssen nicht immer die halb-verfaulten Erdbeeren aus La Fortuna sein, wenn ihr sie 2 Monate später sonnenwarm auch auf heimischen Feldern pflücken könnt! Dann lieber einen Apfel als Nachspeise.

 

 

Was sind eure Tipps zum Geld sparen bei Lebensmitteln?

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24 Comments

  • Huhu. Das ist eine coole Idee für einen Post.
    Wir planen auch am Sonntag für Montag bis Freitag und seitdem werfen wir so viel weniger Lebensmittel weg und ich muss nicht ständig wegen irgendwas einkaufen fahren

  • Ich glaube die Tipps hängen ein bisschen davon ab, ob ich einen Single- oder Familienhaushalt habe. Generell gilt, dass Dinge in großen Packungen günstiger sind, als die in kleinen. Bei trockenen Lebensmitteln wie Nudeln kann man ruhig auf Vorrat kaufen. Viele Dinge lassen sich auch super einfrieren, wie Toast, Butter oder sogar Milch. Anstatt ein Bund Suppengrün kann man auch Möhren, Sellerie und Petersilie einzeln kaufen, was man braucht in die Suppe werfen und den Rest kleinschnippeln und einfrieren.

    Wenn euer Supermarkt in der Nähe ist und ihr Abwechslung auf dem Teller mögt, ist es besser lieber öfter kleine Einkäufe zu machen, als einen großen mit 3 Käsesorten von denen ihr bald die Hälfte weghauen könnt.

    Der Kochtipp schlechthin: Gemüse das nicht mehr allzu frisch ist, kann man immer noch prima kleinschnippeln und in eine Auflaufform hauen. Salzen, pfeffern, Olivenöl drüber, alles gut durchmengen. Wenn noch Käse weg muss, auch drauf.

  • Ich bin zu faul zum Meal-Planning, dennoch kommt das Wegwerfen von Lebensmitteln bei uns glücklicherweise selten vor. Große Freude habe ich am Durchforsten der Prospekte der einzelnen Lebensmittelketten – kennst du schon die App MeinProspekt? 🙂 So richtig Sparen beim Einkauf, das müsste ich sicher verbessern, aber insgesamt finde ich, dass man schon eine Menge an Geld einsparen kann, wenn man so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich kauft und sich an saisonale Produkte hält.

  • Kräuter einfrieren ist Gold wert! Manchmal kaufe ich sie auch schon gefroren… Ich schaue gerade bei Obst und Gemüse, was so im Angebot ist und versuche, nicht immer zuviel zu kaufen, damit es nicht eingehen kann… Meal Planning schaffe ich aber nicht 🙁

  • Bis auf die Planung mache ich das genauso. Ich bin einfach eher spontan drauf, aber nach ner Weile weiß man ja auch gut, was man aus den Resten machen kann (denn jeder kauft ja oft ähnliche Dinge ein, wenn man nicht gerade ein paar neue Rezepte ausprobieren möchte).

    Hab mir zur Anregung mal zwei neue Kochbücher gegönnt (ja ich weiß, im Netz gibt’s alles, aber ich blätter auch mal gern): Paleo für Faule und Low Carb für Faule. Praktisch, wenn man viel arbeitet 😀

  • Super Post. Ich plane auch seit Jahren mein Essen, eine Woche in voraus! Und dabei kann man gleich die Prospekte des jeweiligen Supermarktes durchstöbern Meine Kräuter sollte ich auch mal einfrieren … Meine Kräuter gehen leider meistens ein Das Obst und Gemüse Holz mein Vater mehrmals die Woche, da es sowieso auf dem Heimweg liegt. So viel schmeißt man dann nicht mehr weg und die Qualität und der Preis beim Gemüsehändler stimmen. Im Sommer kommt das aber frisch aus dem garten Finde deine Posts über deine Ernährung immer wieder interessant und hab auch schon das ein oder andere Rezept nachgemacht

    • Danke liebe Jasmin! Schick mir doch das nächste Mal ein Foto, wenn du eines meiner Rezepte nachkochst! Würde zu gerne sehen, wie die Sachen bei dir aussehen 🙂 Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

  • Ja, das Wegwerfen von Lebensmitteln tut mir auch immer in der Seele weh. Wir schaffen es einfach nie für eine Woche vorzuplanen – egal wie oft wir es schon versucht haben. Wir machen es jetzt meist in zwei Schüben pro Woche, so dass wir dann immer für drei Tage vorplanen können. Irgendwie macht es sich auch in der Kasse bemerkbar, denn zwei kleine Einkäufe kommen uns günstiger als ein großer pro Woche. Ich glaube, dass diese Lösung für uns so gut ist, weil wir meist am Sonntag nicht sagen können, was wir am Freitag essen möchten. (Mein Freund vllt, ihm ist es eh egal. Aber ich bin so ein Lustmensch, dass ich manchmal eher spontan auf etwas Lust habe.) Natürlich ist es auch zeitaufwendiger, so haben wir uns entschieden – einmal geht er, einmal ich. Man erkennt dann immer wer gegangen ist, ob Schoki dabei ist oder eben nicht :>>>> Liebe Grüße und ein netter Post 🙂

    • 3 Tage Planung ist super. Manches hat man ja auch auf Vorrat. 3 Tage sind überschaubar und zu zweit auch machbar. Bei mir ist es ganz gefährlich, wenn ich spontan losziehe. Dann kaufe ich meistens viel zu viel oder zu ungesund 😀

  • Die Planung ist bei uns das wichtigste. Schnell mal noch kurz in den Supermarkt um was für den Abend einzukaufen ist immer teurer als am Samstag für die ganze Woche einzukaufen.
    Unsere Pläne sind nicht statisch, d.h. ich plane soundsoviele Essen ein und dann mache ich aus dieser Liste worauf wir an diesem Tag Lust haben. Außerdem habe ich immer ein paar „Notfall-Essen“, die ich machen kann, wenn ich keine Lust oder Zeit zum Kochen habe, das sind z.B. selbst gemachte Käsespätzle. Geht schnell und man muss nur Mehl, geriebenen Emmentaler und Eier im Haus haben (neben Salz und Wasser aus dem Hahn). Mehl und Eier habe ich immer da und eben eine Tüte geriebenen Emmentaler. Oder ein Glas gutes Pesto…
    Da kommt man auch nicht die auf die Idee was liefern zu lassen, was auch wieder die Kosten sprengt.
    Bei der Planung kann man auch Reste einplanen z.B. wenn man für ein Gericht gekochten Reis braucht etc.
    Ansonsten ist TK-Gemüse mein absoluter Freund. Wenn ich früher Blumenkohl gekauft habe, mussten wir entweder ein paar Tage hintereinander Blumenkohl essen oder es wurde eben was weggeworfen. TK-Gemüse hat man immer da und kann man gut portionieren. Wenn man dann ein schönes Stück Fleisch sieht, dann kann man es mitnehmen und mit Gemüse und Kartoffeln hat man wieder ein gutes Essen.
    Ein anderes supereinfaches Essen, dass man immer zuhause hat: Reispilaw (kann ich ohne was dazu essen) und dann TK-Gemüse in Olivenöl und Kräutern geschwengt auf ein Backblech legen, backen, fertig.
    Liebe Grüße!

    • Sehr schöne Ideen! Ich habe auch immer ein paar Gerichte als Backup zu Hause. Ich möchte aber bei meinem kleinen Kühlfach bleiben, deshalb habe ich nicht ganz so viel Flexibilität bei Kühlartikeln, aber das ist auch gut so 😉

  • Ein sehr schöner Post, danke dir dafür (: Ich achte auch auf Qualität bei Lebensmitteln, zumindest da wo es notwendig ist. Niemand hat etwas von Fleisch, Fisch oder Obst minderer Qualität. Sehe es aber ebenso wie du. Bei Kleinigkeiten wie Haferflocken und Co. muss nicht immer das teuerste gleichzeitig das beste sein!

    Liebe Grüße,
    Jenny

    • So sehe ich das auch! Wie beim Urlaub – es gibt Stellen, da kann man sparen und dann gibt es wieder Sachen, da investiere ich gerne!

  • Wenn du jetzt noch die olle, alles abtötende Mikrowelle weglassen würdest, wäre es perfekt! 😉
    Ich bin leider auch kein Mensch, der Mahlzeiten im Voraus planen kann/will. Weiß ich doch am Sonntag nicht, worauf ich am Dienstag oder gar Freitag Appetit habe… Abgesehen davon ist bei uns mein Mann der „Koch“.
    Ich hab mir jetzt aber das Kochbuch für jeden Tag von Deliciously Ella gekauft, weil ich dringend meine Ernährung verbessern möchte.

  • Ich bin ja auch so eine Vorkoch-Tante:
    Am Wochenende werden vier Mittagessen und fünf Frühstücke vorbereitet – und die Abendessenplanung steht dann meistens auch schon. In den Dosen bleibt alles frisch und ich habe -im Gegensatz zu scheinbar sehr vielen Leuten- kein Problem damit, vier mal die Woche dasselbe zu essen, so schlecht koche ich dann auch nicht [oder benutze TK Gemüsevarianten, die gelingen immer…]. Außerdem habe ich so meinen Kalorienhaushalt besser im Griff.

    Für mehr geplantes Einkaufen 🙂

    • Ich bin da total langweilig: Joghurt, Körnermischung, Apfel/Birne, Ende 😉
      Für den Urlaub habe ich mir vorgenommen, mal ein paar Rezepte von dir nachzumischen/kochen/experimentieren, bin schon gespannt =)

  • Hallo Carina,

    für mich als Studentin mit knappen Budget ist es besonders wichtig, dass ich beim Einkauf darauf achte, was ich kaufe. Aus finanziellen Gründen verzichte ich auf Fleisch, da es hier in Österreich noch ein wenig teurer ist und ich eben nicht das billigste Fleisch kaufen möchte. Haferflocken, Nudeln und Co. kaufe ich auch immer einfach von der Supermarkt-Eigenmarke – ist am billigsten und es macht keinen Unterschied. Tiefkühlgemüse ist mir jetzt relativ neu ins Tiefkühlfach gekommen, aber ich finde es wirklich praktisch.

    Durch das geringe Budget MUSS ich einfach planen, was die Woche ansteht und was ich kochen möchte, sodass ich samstags am Morgen erst einmal alles plane und danach den Wocheneinkauf mit dem Wochenbudget mache. Heute habe ich zum ersten Mal vorkochen für die Woche ausprobiert. Die Mahlzeiten für Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind im Tiefkühlfach gelandet, die anderen im Kühlschrank. Ich hoffe, dass erleichtert mir die kommende Woche doch, vor allem, da ich zwei Klausuren schreibe. Zudem hat man so schon einen recht guten Kalorienüberblick, wenn man das Essen der Woche jetzt schon in die App einträgt 🙂

    Liebe Grüße,
    Fraencis

    • In der Ausbildung musste ich auch sehr darauf achten, was ich kaufe. Nur war ich damals nicht auf primär gesund eingestellt 😀 Da wurden es jeden Abend einfach Gorgonzola Nudeln -.- Aber so wie du das machst, klingt super!