Gesund einkaufen: 5 Tipps für bewusste Ernährung

Früher war Lebensmittel Einkaufen für mich eine lästige Notwendigkeit, heute verbringe ich mit Genuss Stunden in Supermärkten, Delikatessenläden und Bauernmärkten! Von Mahlzeit zu Mahlzeit wird mir bewusster, dass eine gesunde und glückliche Ernährung mit den richtigen Lebensmitteln beginnt. Wir nehmen jeden Tag Nahrung zu uns, die unseren Körper nachhaltig beeinflusst.

Du bist, was Du isst! Buchstäblich.

 

Deshalb möchte ich euch meine 5 Tipps verraten, worauf ich beim Lebensmittel Einkauf achte:

 

 

 

Gesund einkaufen: Die Planung ist die halbe Miete

Lange bevor ich auch nur einen Fuß in den Supermarkt setze, stelle ich mir meine Einkaufsliste zusammen. Da ich kein Auto besitze, muss ich meine Lebensmitteleinkäufe zu Fuß erledigen. Das beschränkt meine Supermarkt Auswahl auf einen Aldi und einen Rewe, die beide wenige Gehminuten von meiner Wohnung entfernt sind. Ich suche mir online (spart Papier!) die aktuellen Prospekte beider Läden heraus und scanne, was es in der kommenden Woche im Angebot geben wird. Davon inspiriert, überlege ich mir verschiedene Gerichte, die ich schon immer ausprobieren wollte. Meine Rezeptideen findet ihr bei Pinterest und Bloglovin!

 

 

Gesund einkaufen: Einkaufszettel… ähm… App!

In der Einkaufszettel App „Bring“ speichere ich dann sämtliche Lebensmittel und Angebote ab, die ich besorgen möchte. Für meinen Wochenendeinkauf habe ich mir bereits eine Vorlage erstellt, da ich hier immer das Gleiche kaufe. Die App kann ich verwenden, ohne das Handy zu entsperren. Das ist ein großer Vorteil, wenn man im Supermarkt beide Hände voll hat! Durch den Einkaufszettel bin ich im Markt weniger in Versuchung, unüberlegte Spontankäufe zu machen.

 

PS: Trotzdem ist es wichtig, sich ab und zu etwas zu gönnen und Neues auszuprobieren. Ich versuche ich solchen Fällen weniger zu riesigen Packungen Schokolade zu greifen, sondern zu kleinen, hochwertigen Besonderheiten. Oder zur 4 € Avocado.

 

Gesund einkaufen

 

 

Gesund einkaufen: Nicht. Hungrig. Einkaufen.

Seriously. Ich weiß, der Tipp hat einen Bart bis zu den Knien, aber glaubt mir: Je hungriger ihr seid, desto weniger Willenskraft habt ihr. Wenn ich mit Magengrummeln einkaufen gehe, landen automatisch mehr Artikel in meinem Körbchen, die ich nicht gebraucht hätte. Mit vollem Magen und einer Einkaufsliste wird euer Lebensmitteleinkauf viel effizienter und kürzer!

 

 

Gesund einkaufen: Die Basics

Wenn ihr regelmäßig selber kocht, werdet ihr schnell merken, welches Obst und Gemüse euch schmeckt. Nach einer anfänglichen Experimentierphase identifiziert ihr eure liebsten Lebensmittel und achtet darauf, sie immer vorrätig zu haben. So braucht ihr abends gar nicht lange überlegen, was ihr kochen sollt. Wenn ich uninspiriert bin, gibt es 2 Spiegeleier mit 2 Gemüsekomponenten. Was ich in meiner Küche jederzeit zur Hand habe, seht ihr in diesem Post:

Gesunde Lebensmittel Basics

Tiefgekühltes Gemüse und Obst hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Das Gemüse wird direkt nach der Ernte schockgefroren und hat damit oft mehr Nährstoffe, als labbriger Salat, der seit 7 Tagen im Rewe liegt. Solange man sich nicht ausschließlich von Dosen und Tiefkühl Lebensmitteln ernährt, sind beides immer noch bessere Alternativen, als kein Gemüse. Achtet darauf, dass Tiefkühl Gemüse keine Zusätze enthält (Gehackter Spinat vs. Rahmspinat oder Kaisergemüse vs. Gemüse Provencial). Bei Obst aus der Dose ist meist Zucker zugesetzt, weshalb ich auch hier lieber zu gefrorenen Beeren greife.

Mein heimliches Laster: Möhrchen aus der Dose! In der Pfanne scharf anbraten, Trüffelöl und Salz drüber und ihr habt eine perfekte Beilage.

 

 

 

Gesund einkaufen: It is the Season

Spargel im November? Schmeckt kacke, ist wahnsinnig teuer und hat den CO2 Verbrauch eines alten Dieseltraktors. Spargel im Frühling?! HEUREKA!

Ich achte darauf, Gemüse und Obst zu kaufen, das gerade Saison hat. Es schmeckt nicht nur besser, sondern ist meist auch günstiger. Ich finde es außerdem spannend, dadurch neue Gemüse und Obstsorten kennen zu lernen und mache kleine Kochchallenges daraus! Als nächstes stehen Rhabarber und Granatapfel auf meiner Liste. Hier seht ihr, was gerade Saison hat:

Saisonkalender Gemüse

 

 

Bonus „Tipp“: Discounter vs. Wochenmarkt

Natürlich sollten wir am besten alles vom Minifuzi-Bio-Bauern kaufen, der jede Möhre einzeln aus dem Boden streichelt. Aber gerade wenn man knapp bei Kasse ist, kann man es sich einfach nicht leisten, den Wocheneinkauf auf dem Bauernmarkt zu erledigen. Ich gebe ganz offen zu, dass ich 90 % meines Gemüse und Obst in Supermärkten und Discounter kaufe. Natürlich ist das nicht ideal, aber realistisch. Dafür versuche ich, bei anderen Lebensmitteln nur die beste Qualität zu kaufen. Das sind für mich vor allem Eier und Fisch.

Bei der Frage Discounter vs. Wochenmarkt gibt es für mich keine Schwarz-Weiß-Lösung. Ich tue mein Bestes, um nachhaltig einzukaufen, aber hier gibt der Geldbeutel den Takt vor.

 

 

Ein sehr interessantes Buch zur Lebensmittelherstellung, das ich gerade zu Ende gelesen habe:

„The Omnivore’s Dilemma“ von Michael Pollan*. Die perfekte Ernährung in einer Fast Food Welt.

 

 

Was sind eure Tipps zum bewussten und nachhaltigen Lebensmittel Shopping?

Worauf achtet ihr beim Wocheneinkauf?

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