Muckibude vs. Wohnzimmer Training – was ist besser?

MUCKIBUDE VS. WOHNZIMMER TRAINING

MUCKIBUDE VS. WOHNZIMMER TRAINING

 

Sport ist für mich eine absolute Hass-Liebe. Bei meiner Ernährung habe ich mit Ein Pummel wird fit meinen Groove gefunden, aber mit Sport hadere ich nach wie vor. Meine ersten 25 Lebensjahre habe ich mich nur bewegt, wenn es unumgänglich war und dachte immer, ich bin von Natur aus faul.

 

Dann war ich so viel beim Laufen, dass ich Knieschmerzen bekam.

Anschließend habe ich zwei Jahre lang auf eigene Faust At Home Workouts um 21 Uhr abends gemacht.

Danach war ich 6 Monate in einem Frauen-Zirkel-Studio.

Nun bin ich seit Ende Januar in einem klassischen Fitnessstudio angemeldet.

 

Womit konnte ich die besten Ergebnisse erzielen und was kann ich auf die Dauer durchziehen?

 

 

 

Training zu Hause

(Ich habe fast ausschließlich mit Fitnessblender Videos trainiert)

 

VORTEILE

 

Flexibilität

Wenn man Fitnessvideos im Wohnzimmer nachhüpft, ist man zeitlich absolut flexibel. Ein Workout lässt sich jederzeit einbauen, ob direkt nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen. Hier könnt ihr auf eure innere Uhr hören und auch ein noch so vollgepackter Zeitplan kann eine Workout-Lücke finden! Ihr seid in 2 Minuten umgezogen und könnt sofort loslegen.

 

Kosten

Für das Workout zu Hause mit Eigengewicht braucht man nur eine Sportmatte, einen Sport BH und that’s it. Ich empfehle für Krafttraining aber noch die Investition in ein Hantelset (zum Beispiel von Powerblock*), das sich schnell und individuell anpassen lässt.

Wohnzimmer Training

 

Kein Publikum

Als ich mit dem Sport angefangen habe, fühlte ich mich wahnsinnig unwohl in meiner Haut. Ich hatte das Gefühl, ich werde ständig von anderen beobachtet und verurteilt. Das ist zum einen zwar völliger Schwachsinn (echte Sportler sind auf sich selbst konzentriert, wenn sie sich auspowern), zum anderen ist ein Workout in den heimischen vier Wänden perfekt, da es keine Zuschauer gibt. Ich kann schwitzen und noch so dämlich aussehen, niemand bekommt es mit!

 


 

NACHTEILE

 

Kein Trainer

Ein ganz prägnanter Nachteil beim Training mit Workout Videos ist die fehlende Einweisung. Man hat keinen Trainer, der die eigene Form korrigiert oder einem Tipps gibt. Besonders beim Krafttraining muss man unbedingt auf die korrekte Ausführung achten, um sich nicht zu verletzen.

Mein Tipp: Stellt euch einen Spiegel auf, in dem ihr eure Form beobachten könnt!

 

Steigerung

Was mich am Ende zur Anmeldung im Fitnessstudio bewogen hat, war die fehlende Steigerungsmöglichkeit. Ich war gelangweilt von den immer gleichen Übungen und kam an ein Plateau beim Krafttraining, an dem nichts mehr weiterging. Auch der Muskelkater ließ nach (mein Zeichen, dass ich was ändern muss) und ich konnte mich einfach nicht mehr motivieren, da ich keine Verbesserungen sah.

 

Die Couch ist so weich

Wenn man sowieso keine Lust auf Sport hat, dann ist der Schweinehund nochmal stärker, wenn der Arsch bereits die Couch geküsst hat. Denn sobald man Zuhause ist, kann man sich umso schwerer aufraffen, sich nochmal in Sportklamotten zu pressen und eine Stunde HIIT zu machen.

 

TIPP:

mein Post mit Zuhause Workouts für Sportanfänger

ZUHAUSE WORKOUTS FÜR SPORTANFÄNGER

 

 

MUCKIBUDE VS. WOHNZIMMER TRAINING

 

Training im Fitnessstudio

(Ich bin bei FitStar, einem Studio mit Cardio- und Kraftgeräten, einem Freihantelbereich und Kursen)

 

VORTEILE

 

Die Abwechslung

Heute Powerplate, morgen Laufband, übermorgen Freihanteltraining – es gibt so viele Möglichkeiten! In meinem Studio gibt es zig Geräte, die ich in mein Workout einbauen kann. Mir wird nie langweilig und ich kann ständig Neues ausprobieren.

 

Die räumliche Trennung

Ein Faktor, den ich sehr unterschätzt habe. Seit ich meinen Sport außerhalb der Wohnung mache, fühle ich mich wohler. Das Studio ist ausschließlich für den Sport da, mein Wohnzimmer nun ausschließlich zur Entspannung. Außerdem motiviert mich die Anwesenheit der anderen Sportler im Studio unbewusst, da die Atmosphäre viel energetisch ist, als in meinem Wohnzimmer (DUH!).

 


 

NACHTEILE

 

Entweder hat man eins – oder nicht

Die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio ist natürlich zu 100 % davon abhängig, ob ihr überhaupt eines in eurer Umgebung habt. Ich habe das Glück, das mein Studio direkt an meiner Ubahnhaltestelle ist. Das A und O ist für mich die einfache Erreichbarkeit – wenn das Studio nicht direkt auf meinem Heimweg liegt oder ich auch nur einmal zusätzlich umsteigen muss, ist die Hürde für mich zu groß.

 

Das liebe Geld

Ich habe außerdem das Glück, dass mein Studio nur 17 € im Monat kostet, aber bei manchen Studios mit guter Betreuung zahlt man auch mal 100 €. Außerdem gibt es kaum ein Studio, das monatlich kündbar ist. Die meisten verpflichten einen für mindestens ein Jahr!

 

Die Abwechslung

Jap, die Abwechslung im Studio ist für mich sowohl ein Vor-, als auch ein Nachteil. Wenn man Trainingsanfänger ist, können einen die vielen Geräte sehr schnell überfordern. Vor allem in einem Billigstudio fehlt es oft an Trainern, die einen umfassend einführen und die Geräte erklären. Hätte ich durch die Fitnessblendervideos nicht schon ein Grundverständnis für Sport, würde ich mich im Studio schwer tun!

 

MUCKIBUDE VS. WOHNZIMMER TRAINING

 

Muckibude vs. Wohnzimmer Training – was ist also besser?

 

Das Fazit ist nicht überraschend – es kommt ganz darauf an. FÜR MICH ist das Fitnessstudio aktuell die bessere Lösung. Aber als ich mit dem Sport angefangen habe, waren aber definitiv die Videos besser. Vor allem für frische Mütter oder Frauen, die ihre Fitness von Null aufbauen möchten, finde ich sanfte Cardiovideos im Wohnzimmer hervorragend.

Sobald man sich steigern möchte und richtig ins Training einsteigen will (mit Legday, Pushday, Pullday usw.) bevorzuge ich wiederum ein Studio. Der größte Vorteil für mich ist, dass ich die Gewichte langsam steigern kann und sämtliches Equipment zur Verfügung habe. Es war anfangs nicht ganz einfach für mich, eine Routine zu finden, aber so langsam habe ich den Bogen raus, was mir gut tut.

Ich schließe allerdings nicht aus, dass ich wieder mit den Fitnessblender Videos anfange, oder eine ganz andere Sportart (Bouldern, Bergsteigen, Tauchen?) für mich entdecke! Früher hätte ich das nie für möglich gehalten, aber seit ich eine grundlegende Fitness habe, traue ich mir viel mehr zu!

 

Gerne kann ich noch einen detailierten Post zu meiner Fitnessstudio Routine mit Tipps und Tricks machen!

 

MUCKIBUDE VS. WOHNZIMMER TRAINING

 

Hier geht’s weiter:

Meine 5 1/2 Tipps zur Sportmotivation

Der Morning Workout Trainingsplan

Der Erfahrungsbericht mit dem 8 Wochen Fitnessblender Traininsplan

 

 

Muckibude vs Wohnzimmer Training – was mögt ihr lieber?

Wo seht ihr die Vorzüge und Nachteile?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

33 Comments

  • Ich mache seit vielen jahren zu Hause Sport und habe auch alles da, was ich für mein Krafttraining brauche, also Hanteln bis 10 kg – einen Heimtrainer besitze ich auch, diverse Sport-Hilfsmittel, 2 Faszienrollen, eine Stepbank, gefühlte 8 Mio. Fitness-Videos und natürlich auch das gute, alte Youtube. Und Sport im Freien – allerdings muss ich dazu sagen, dass ich anfangs sehr darauf geachtet habe, dass ich nichts falsch mache und bisher habe ich Glück gehabt, keinerlei Verletzungen oder sonst was. Aber man muss sich wirklich damit beschäftigen. Für den Sport zu Hause kann ich empfehlen, dass man sich auf jeden Fall vorher eingehend informiert, gerade über das Krafttraining. Es gibt auf Youtube gute Kanäle, die alles sehr gut zeigen, oft auch zum Mitmachen. Fitness-Studios mag ich persönlich nicht und sind meiner Auffassung nach auch nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass man sich überhaupt bewegt und Hut ab, dass Du, obwohl Du ein Sportmuffel warst, dennoch so diszipliniert bist. Ich brauche den Sport wie die Luft zum Atmen, schon seit ich ein Kind war – hab jahrelang Leistungssport gemacht und ohne Bewegung fühle ich mich „tot“ – man sitzt trotzdem immer noch viel zu viel herum ^^ liebe Grüße

    • Ich stimme dir absolut zu, man sollte sich sehr gut informieren und auf die korrekte Ausführung achten. Das ist im Studio bei guter Betreuung einfacher, da hat man wenigstens den Trainer als Ansprechpartner.

      Mir ist aufgefallen, dass je mehr Sport ich mache, desto mehr Energie habe ich auch. Mittlerweile mag ich Bewegung auch viel mehr und fühle mich unwohl, wenn ich lange herumsitze. Aber an den Punkt muss man erstmal kommen und das ist denke ich der kritische Punkt!

    • Genau das. Ich habe leider einige sehr, sehr unsportliche Jahre hinter mir, was größtenteils berufsbedingt war, aber auch gern eine liebgewordene Ausrede. Ich war so steif, das war unglaublich. Mittlerweile rate ich auch gern jedem in meinem Umfeld, der sich für Sport nicht so begeistern kann, wenigstens regelmäßige Spaziergänge und ganz wichtig, auch ein paar Basis-Dehnübungen zu machen..der Körper dankt einem das sehr, nichts ist schlimmer, wenn man total unbeweglich ist und dann leider auch oft dadurch bedingt Schmerzen bekommt, weil einfach eine Dysbalance in der Muskulatur entsteht und das ist dann mühselig, die wieder raus zu bekommen. Das mit der Energie stelle ich auch immer wieder fest – an Tagen, die mit Sport anfangen, bin ich weniger müde und auch konzentrierter, außerdem ist Sport ja auch immer ein gutes Mittel gegen schlechte Laune oder Frust. Nicht, dass ich übermäßig viel davon hätte, aber so manchmal merkt man es eben doch 🙂 Schönes Wochenende!

  • Man muss auch irgendwie der Typ fürs Fitnessstudio sein und der bin ich nicht. Früher war ich hauptsächlich beim Yoga, dann wurde ich dort zunehmend unruhiger und bin auf die Ballett-Kurse der Uni umgestiegen. Da ich da ja nicht ewig bleibe, ist es ganz gut, dass ich inzwischen freitags in einer Ballettschule eine Stunde mache. Zwischendurch mache mit YT-Videos, was ich schaffe. Mit Tanzen, turnen oder auch schwimmen wird man meiner Erfahrung nach ohnehin genauso fit, wie mit Studio. Laufen oder Gerätetraining kann ich mir für mich null vorstellen 😀

    • Das ist auch völlig in Ordnung und ich finde es super, dass du deinen Sport gefunden hast! Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass man sich regelmäßig bewegt und im besten Fall noch Freude dabei hat.

  • Für mich ist momentan das Wohnzimmer der bessere Platz für Workouts. Vor 7 (?) Jahren war ich auch in einem kleineren Fitnessstudio angemeldet, weil ich meine Rückenmuskulatur aufbauen wollte (Skoliose und Schmerzen). Die 50€ Monatsgebühr haben sich bei mir aber nicht wirklich rentiert, da ich oft krank war oder mich zumindest so gefühlt habe (psychische Belastung hallo -.-). Also war ich nicht so regelmäßig dort, wie ich es jetzt tun würde. Ich fand es allerdings das allerletzte, das in Hörweite über mich und auch über die ältere Kundschaft schlimm abgelästert wurde. Das ist keine schöne Atmosphäre und in größeren Studios hoffentlich anders! Ich habe gekündigt weil ich mich nicht dort wohlgefühlt habe. Besonders ärgern tu ich mich noch immer, dass ich nix gesagt habe.
    So richtig hat es dann mit Blogilates für mich angefangen, dann HIIT mit Pilates gepaart und Gewichte. Die Videos motivieren mich sehr, auch wenn ich gerne alles schon mit Leichtigkeit nachmachen würde. Ich wechsel auch gerne mal zu Fitnessblender oder Joanna Soh. Ich finde es besonders schwer wieder anzufangen, wenn man krank war (z.B. Erkältung zieht sich ewig, wenn man zu früh wieder anfängt). Wie handelst du das mit Krankheit und dem längeren Aus?

    • Ach herrje, wie ärgerlich… sowas finde ich absolut mies und völlig unverständlich! Ich würde niemals jemand anderen beim Sport kritisieren oder lästern. Wir sind doch alle im gleichen Boot. Zum Glück (TOITOITOI) bin ich seit meiner Lebensumstellung nicht mehr krank geworden. In den letzten drei Jahren war ich einen Tag krank und habe dann einfach 3-4 Tage gewartet und langsam wieder angefangen

  • Definitiv Fitnessstudio aus oben genannten Gründen!

    Ich finde die Anwesenheit anderer Menschen sowohl motivierend als auch oft inspirierend („Was macht denn die da?? Das probier ich auch!“).
    Ich habe mich von Größe 42-44 auf 36-38 hochgearbeitet, und hatte von Anfang an meinen Freund / Mann mit im Boot. Das war das beste, zu zweit zu sein, um als Anfänger im Studio eine gewisse Unsicherheit abzubauen. Und damals waren wir in einem teureren mit entsprechender Betreuung, heute reicht mir das 20-Euro-Studio aufgrund Trainingserfahrung.

    Außerdem nutze ich zuhause die Blackroll zur Muskelentspannung und habe mir ein Set Therabänder und Loops gekauft, die ich sowohl im Studio als auch zuhause und wenn ich unterwegs bin (Urlaub etc.) nutze. Die kann ich nur empfehlen!!

    Inspirieren lasse ich mich durch gute Fitness-Instagram-Bloggerinnen. Nur immer Maschinen drücken ist nämlich auch nicht mein Ding.

    Viel Erfolg dir noch! Probier das mal mit den Bändern, wird dir gefallen!

    • Danke für den Tipp, werde ich mir merken! Ist ja super, dass dein Freund auch dabei ist und herzlichen Glückwunsch zur kleineren Kleidergröße!

  • hallo liebe carina 🙂 also ich liebe deinen blog ja sowieso heiß und innig, aber deine Food und Fitness tipps finde ich absolut klasse!
    ich habe selbst erst vor kurzem angefangen Sport zu machen und gesünder zu essen (ca. ein halbes Jahr) und da helfen mir deine Posts enorm 🙂
    also ich würde mich über einen beitrag über deine Fitness Routine sehr interessieren, also eben welche Übungen du machst wie viele Wiederholungen usw 🙂

    ganz liebe grüße, Julia

  • Momentan kombiniere ich beides. Zwei Mal Fitnessstudio mit unterschiedlichen Schwerpunkten, zweimal Blogilates. Das ist derzeit für mich eine gute Mischung und macht mir Spaß.

    chastity

  • Hey Carina,
    Toller Beitrag! Ich liebe die Art wie du schreibst 😀
    Danke für das extrem sympathische Verkürzen meiner Wartezeit beim Arzt gerade ^^
    Liebe Grüße,
    Kathi

  • Bei mir liegt „zu Hause Training“ auf Platz 3… einfach weil der Schweinehund da viel lauter ist – das Sofa viel bequemer aussieht, andere To Dos oft reizvoller als sich im Wohnzimmer abzustrampeln und eben die Intensität im Kraftbereich einfach seine Grenzen hat. Platz 2 das Studio – Eindeutig wegen des Equipments … Tja und mein Platz 1 ist hier gar nicht genannt, aber mit Abstand ganz weit oben – Der Verein bzw. das Trainieren im Verein. Klar, muss es eine passende Sportart sein, aber zum einen ist es nochmal günstiger als ein Studio (ich zahle zB 8 EUR im Monat) und zum anderen Pusht so eine Gemeinschaft ungemein! Man motiviert sich gegenseitig und verbessert sich (also zumindest im Gewichtheben ist es so) – hat ggf. einen Trainer der einem einen Plan erstellt – gemeinsame Aktivitäten wie Wettkämpfe oder einfach mal Kino. Da gibt’s halt einfach gratis noch Freundschaften oben drauf 🙂

    • Ich beneide dich um deinen tollen Verein!
      Das muss einem aber auch liegen. Ich bin ehrlich gesagt kein Gruppensportler, deshalb habe ich Vereine nie ausprobiert. Aber ich sehe ganz klar die Vorteile!

  • Liebe Carina,
    ich habe Deinen Beitrag wieder mit viel Interesse gelesen. Ich bin selbst hin und hergerissen zwischen Wohnzimmer und Mukibude und habe den Start einfach nicht gefunden… Der Wunsch war da aber die Hürde schien mir von Tag zu Tag grösser. Und da ich auf die 60 zugehe ist mein Fitnessniveau inzwischen sehr, sehr niedrig.
    Jetzt habe ich endlich angefangen! Mit einem Büchlein, dass ich noch aus Studententagen habe. Obwohl meine Bibliothek umfangreich und auf dem neusten Stand ist, war das der richtige Kick. Vor 35 Jahren habe ich damals ganz schnell echte Fortschritte gemacht. Es ist ein Programm von der kanadischen Marine, dass einfach aufgebaut ist und die Übungen stetig steigert. Ich brauche nur einen ruhigen Platz und 20-30min. Zeit. Damit mir nichts dazwischen kommt, mache ich diese Aufgabe gleich nach dem Aufstehen.
    Ich bin aber auch Mitglied in einem Studio. Dort habe ich zunächst auch einmal mit Trainerstunden angefangen, musste aber wegen einer steifen Schulter abbrechen. Ich bin bis heute weiter Mitglied geblieben, weil ich die Hoffnung nicht aufgeben will. Wenn ich noch etwas fitter bin, will ich es wieder versuchen. Aber möglichst ohne die teuren Trainerstunden.
    Deshalb bin ich sehr gespannt auf Deine Routine, Tips und Tricks!

    Mach weiter!!! Es ist immer unterhaltsam und interessant, was Du schreibst. Bist mein erster und bis jetzt immer noch einziger Blog, dem ich ständig folge.

    Ganz liebe Grüsse, Deine Esther

    • Hallo liebe Esther, schön, dass du dich meldest 🙂 Ich finde es unglaublich toll, dass du das Thema Fitness anpackst! Man ist nie zu alt, um sich selbst zu pflegen und dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun. Ich hoffe, ich bin mit 60 auch noch so fit wie du!

  • Ich sehe es genau wie du: Zuhause ist es super für Leute, die erstmal klein anfangen wollen, etwas rumprobieren wollen und die keine Zuschauer mögen. Ein Studio bietet jedoch viel mehr Möglichkeiten und man kann sich beraten lassen. Irgendwann kommt man ohne Geräte eben auch nicht mehr weiter und wenn man Kurse belegen möchte, kann man neue Leute kennen lernen und es wird garantiert nicht langweilig.

    Bei mir ist es aber leider so, dass wir zwar ein winziges Studio in der Nähe haben, dieses jedoch kaum Geräte hat und die Kurse immer ausgebucht sind. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Gesundheitskurse der Krankenkasse und um daran teilnehmen zu können, muss man unter Umständen Monate auf einen Platz warten. Dazu kommt, dass die Dame, die einen den Kursen zuteilt ein absoluter Drachen ist. Für mich kommt unser örtliches Studio deshalb leider nicht in Frage. Ich mache zuhause Shred und gehe Laufen. Auch ich hatte Probleme mit meinem Knie, aber eine Bandage aus der Apotheke hilft mir und es tut nicht mehr weh.

    Früher war ich kurz in einem wirklich tollen Studio angemeldet, bei dem man auch professionell beraten wurde. Dort gab es eine große Auswahl an Geräten und man konnte Kurse belegen. So eines würde ich sofort wieder buchen, wenn es eines in der Nähe geben würde. Aber ein Studio, zu dem ich erst eine halbe Stunde fahren muss, ist für mich mangels Auto und mit wenig Zeit und Kind keine Option.

    Viele liebe Grüße
    Melanie

    • Verstehe dich absolut, wenn du erst eine halbe Stunde fahren musst, ist das Studio eine Geldverschwendung.
      Aber herzlichen Glückwunsch zu den geknackten 30 kg!! Du scheinst alles richtig zu machen!

    • Ja, das ist schon doof. Wir haben zwar ein Auto, aber das hat meistens ein Mann. Ich hätte es meist nur an den Wochenenden oder Abends nach 7/8. Und dann noch in den Nachbarort fahren…. ich weiß nicht. Das würde ich dann wohl nicht regelmäßig genug machen,

      Danke für die Glückwünsche! Ich habe mich auch sehr darüber gefreut und hoffe, dass die nächsten 10 jetzt auch genau so problemlos schmelzen 😉 Ich melde mich vielleicht nicht so oft zu Wort aber ich freue mich immer, wenn du über das Thema schreibst und Fashionbilder zeigst, auf denen du so glücklich aussiehst. Sehr motivierend! 🙂

      Schönes Wochenende!
      Melanie

    • Zusammen macht das Ganze Abnehmen und gesund leben doch viel mehr Spaß 🙂 Freut mich immer sehr, wenn eine „Abnehm-Schwester“ Erfolg hat 🙂 Weiter so!

  • Hallo Carina,
    oh ja ich würde mich z.b. über eine Routine, Do & Don`ts bezüglich Geräten, etc freuen!

    Ich überlege nämlich seit Wochen das Thema Fitnesstudio mal wieder anzugehen, denn ich merke dass ich leichte „Sehnsucht“ (war 2x 1Jahr in einem Fitnessstudio angemeldet) habe (möchte vorallem meine Figur definieren und meinen Rücken stärken). Ich kann mich daheim nicht aufraffen und werde durch die Kosten „motiviert“ ins Studio zu gehen. Zumal du dort auch recht flexibel bist und nicht an feste Kurszeiten wie bei einem VHS Kurs oder dergleichen. Hast du eigentlich mal einen Sport VHS Kurs mitgemacht? Wäre das was für dich? Oder ist das wegen den Fitnessblender Erfahrungen eher uninteressant?
    LG

    • VHS Kurse hatte ich auch schon überlegt, aber da fand ich die Fitnessblendervideos einfacher und passender für mich. Aber meld dich doch wieder an! Wenn du gut damit zurecht gekommen bist, warum nicht?

  • Also ich trainiere fast nur zuhause und dass aus genau einem deiner genanten Gründe: Die Fitnessstudios sind zu weit weg, die Öffentlichen auch nicht günstig und da ich Auto fahren hasse würde ich mich da nie überwinden. Ich schätze zwar die Flexibilität meines Home-Trainings aber es kann auch zu spontanem „Morgen kann ich ja einfach ien bisschen mehr machen“ führen.
    Das einzige was ich im „Studio“ mache ist Boldern. Aber eben nur einmal in der Woche mit zwei Freundinnen (eine davon mit Auto), daher würde das alleine auch schwierig werden.
    Sobald ich aber ein Fitnessstudio in der nähe habe würde ich das definitiv ausprobieren,

  • ich bevorzuge ganz klar das Training zuhause. vor ein paar Jahren noch unregelmäßig und mit DVDs, mittlerweile seit fast 2 Jahren ausschließlich mit Fitnessblender und auch wirklich 3-5x pro Woche. bin so froh, dass ich die beiden entdeckt habe, mich motivieren so sympathische, am Boden gebliebene Menschen einfach am meisten 🙂 mit Leuten, die sich zu fanatisch in den Sport reinsteigern oder übertrieben muskulös sind, kann ich mich nicht identifizieren und da hätte ich dann keine Lust drauf. mit FB hingegen freu ich mich auf jede Trainingssession und mir machen die Workouts auch wirklich Spaß (besonders die neueren, abwechslungsreicheren Videos und die Bored-Easily-Reihe mag ich sehr gern).
    ich bin vermutlich einfach nicht der Typ fürs Fitnessstudio, bin immer froh wenn ich nachhause komme und könnte mich nicht dazu überwinden, nochmal extra wohin zu fahren, um zu trainieren. bei den meisten Leuten ist es ja umgekehrt mit dem Überwinden, aber da ich zuhause jederzeit mit dem Trainieren anfangen kann und es mir auch wirklich Spaß macht, kostet es mich quasi gar keine Überwindung 😉
    Gruppensportler bin ich auch absolut nicht, daher passt es für mich genau so, wie es ist. falls ich irgendwann mal in der Nähe eines Fitnessstudios wohnen sollte, würde ich’s interessehalber vielleicht mal ausprobieren. aber entscheidend ist wirklich, dass jeder sein eigenes Ding macht bzw. genau das findet, das ihm Spaß macht. früher hätte ich mir auch nicht gedacht, dass mir Kraft- und Ausdauersport so viel Freude bereiten könnte… 😉

    • ah, noch was, das ich dich fragen wollte – du sagst ja, dass du bei der Ernährung kein Problem hast, sondern wenn, beim Sport. bei mir ist es leider genau umgekehrt, ich liebe Süßes und hab oft Heißhunger auf Schokolade. hättest du diesbez. vielleicht ein paar Tipps und Tricks?