Protein Brownies

PROTEIN BROWNIES

 

Die nächste Folge „Carina macht Süßes aus komischen Zutaten“! Nachdem ich von Zucchini Oats zum Frühstück so begeistert war, habe ich mich an Schokoladen Brownies aus Kidney Bohnen herangetraut. Eine sehr seltsame Kombination, die ich beim Durchstöbern einiger Foodblogs entdeckt habe! Auch hier gilt wieder:

Nein, man schmeckt die Kidney Bohnen nicht raus.

Nein, die Brownies schmecken nicht nach Chili con Carne.

Wie Zucchini sind Kidney Bohnen fast geschmacklos. Perfekt, als Grundlage für pikante oder süße Gerichte! Je nachdem, welche Gewürze ihr hinzu mischt.

 

PROTEIN BROWNIES

 

Die Protein Brownies sind nicht nur ein tolles Dessert, sondern durch die Ballaststoffe in den Bohnen auch ein toller Snack für den Hunger zwischendurch oder nach dem Sport! Bohnen sind ein idealer Proteinlieferant für Vegetarier, weshalb ich versuche, sie so oft wie möglich in meine Ernährung einzubauen. Ich bin zwar kein Vegetarier, will aber nur 1-2 Mal pro Woche Fleisch essen. Da kommen mir Bohnen gerade recht, um meinen Proteinbedarf zu decken!

(Interessieren euch vegetarische Proteinalternativen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!)

Die Textur der Brownies ist glatt und saftig. Ich habe sie entweder pur gegessen, oder mit Joghurt und Obst vermischt. Ich brauche mittlerweile kaum noch starke Süße (gelobt sei Tastebud Detoxing!), aber ohne die Schokodrops wären mir die Protein Brownies zu wenig süß gewesen. Seid ihr also noch starke Süße gewohnt, solltet ihr die Sirup Menge verdoppeln oder noch Datteln hinzufügen.

 PROTEIN BROWNIES

Protein Brownies Rezept

Zutaten für etwa 6 Stück

  • 1 Dose (255 g) Kidney oder schwarze Bohnen
  • 1 Ei
  • 1 EL Kokosblütensirup (oder Honig, Agavensirup etc.)
  • ca. 50 ml Milch oder Milchersatz (ich benutze Reismilch von Alpro)
  • 30 g Schokoladen Whey / Proteinpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 TL Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Schokodrops

 

Anleitung

  • Ofen auf 180°C vorheizen und eine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen.
  • Bohnen abtropfen lassen und mit Wasser abspülen.
  • Bohnen mit Ei, Kokosblütensirup und Milch mischen und mit dem Pürierstab zu einem Teig pürieren. Gebt anfangs nur eine kleine Menge Milch hinzu, und macht so lange weiter, bis ein flüssiger Teig entsteht.
  • Proteinpulver, Zimt, Backpulver, Kakao und Salz kurz vermischen und zur feuchten Masse geben.
  • Alles pürieren und bei Bedarf mehr Milch hinzu geben.
  • Den Teig in die Backform füllen, glattstreichen und Schokodrops darüber streuen.
  • 12-15 Minuten backen, bis die Brownies Risse an der Oberfläche haben.
  • In Riegel schneiden und genießen!

Anmerkungen

Wenn ihr sparsame Süße nicht gewohnt seid, gebt mehr Sirup hinzu oder mischt noch eine Banane / pürierte Datteln in den Teig!

Ich benutze Low Carb Schokodrops, ihr könnt aber auch dunkle, gehackte Schokolade darüber streuen.

Investiert in hochwertiges Kakao Pulver! Das macht einen riesigen Unterschied!

Für mehr Crunch ein paar gehackte Nüsse hinzugeben.

 

 

PROTEIN BROWNIES

Was waren die besten Brownies, die ihr jemals gemacht habt?

Würdet ihr die Protein Brownies ausprobieren, oder sind euch solche exotischen Zutaten nicht geheuer?

PROTEIN BROWNIES

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45 Comments

  • Hallo Carina,
    danke für das tolle Rezept! Ich finde es immer toll neues auszuprobieren und gesündere Alternativen zu finden. Wenn man nur die Bilder betrachtet, würde man nicht ahnen, dass es keine „normalen“ Brownies sind. Bei Bohnen habe ich allerdings Angst vor den „Nebenwirkungen“ oder muss man sich da keine sorgen machen (da püriert)?

    • Du meinst jedes Böhnchen macht ein Tönchen? 😀 Konnte ich bei den Brownies nicht feststellen. Aber ich esse immer nur ein kleines Stück, wenn du mehr davon isst, kann es natürlich sein, dass die Verdauung angeregt wird.

  • Dein Rezept klingt total interessant! Ich bin selbst seit einem Monat dabei meine Ernährung umzustellen und mein Gewicht zu reduzieren. Habe auch schon öfters Rezepte von dir ausprobiert und fand die bisher alle total lecker (mein bisheriger Favourit ist der gebratene Ziegenkäse mit Honig uns Sesam). Dein Brownies-Rezept werde ich fix dieses Wochenende testen. 🙂
    Ich freue mich auf weitere tolle Rezepte und Beiträge von dir!

    Mit ganz lieben Gruß, Claudia

    • Deine Brownies sind echt sehr lecker und viel gesünder als herkömmliche Kuchenrezepte! Da hat man ja schon fast kein schlechtes Gewissen mehr, wenn man sich mal was Süßes gönnt! 😉
      Mir geht es mit der Ernährungsumstellung recht gut und ich merke total, dass ich viel weniger Heisshunger auf Süßes habe. Ich habe früher defacto täglich Schoki gegessen (und nicht selten wurde da eine ganze Tafel verdrückt). Seit der Ernährungsumstellung habe ich etwa 1-2 Mal pro Woche Lust auf ein Stückchen Schokolade. Da gönn ich mir eine Rippe und dann hab ich schon wieder genug. Es macht auch richtig Spaß sich mit seiner Ernährung und den Nahrungsmitteln auseinanderzusetzen. Ab und an kommt es dann zu richtigen „Aha!“-Erlebnissen.
      Auch mit der Gewichtsabnahme klappt es ganz gut und ich hab richtig Bock mich zu bewegen. Ich merke total, dass ich mich spätestens jeden 2 Tag sportlich betätigen möchte, da ich sonst irgendwie unruhig werde.
      Ich bin schon seit Jahren eine fleissige und begeisterte Leserin deines Blogs und deine „Ein Pummel wird Fit“-Blogreihe hat mich wirklich sehr motiviert mich mit meiner Ernährung und meinen Lebenstil näher auseinanderzusetzen. Es ist auch schön zu sehen, dass deine Ernährungsumstellung so tolle Veränderungen mit sich gebracht hat. 🙂 So etwas motiviert dann natürlich noch zusätzlich!

      Kurz gesagt: Vielen lieben Dank, dass du diese Dinge mit uns teilst und somit mehr Leser zu einem bewussteren Lebenstil motivierst!!!

    • Vielen Dank liebe Claudia, für deinen tollen Kommentar! Ich freue mich total, wenn ich andere zum gesunden Leben motivieren kann, weiß aber auch, wie schwer es manchmal fallen kann.
      Was du erzählst klingt klasse! Wenn man einmal den ersten „gesunden Schock“ überwunden hat, möchte man irgendwann gar nicht mehr zurück. Ich hoffe, du machst noch lange so weiter und meldest dich ab und zu mal mit einem Status Update 🙂 Liebe Grüße!

  • Die Brownies sehen unheimlich lecker aus! Ich hab auch schon öfters von Black Bean Brownies o.ä. gelesen und wollte so eine Variante unbedingt mal ausprobieren – das werd ich nun mit deinem Rezept machen 🙂
    Generell ein großes Dankeschön für deine tollen Beiträge zum Thema Ernährung/Fitness, ich freu mich jedes Mal über Anregungen! Es hat ja doch jeder so seine Rezepte, die er immer wieder macht – von daher liebe ich es, mir Inspiration bei anderen zu holen, um wieder mal Schwung in den Ernährungsalltag zu bringen 😉

    PS: Ich persönlich wäre definitiv an Proteinalternativen interessiert! Bin generell nicht so der große Fleisch-Fan… auch wenn ich keine Vegetarierin bin, esse ich doch einfach sehr gern vegetarisch – und es müssen wirklich nicht ständig Fleisch oder andere Tierprodukte sein, find ich. Gibt auch so viel anderes… 🙂

    • Dankeschön!! Ich lasse mich auch total gerne von anderen Bloggern inspirieren. Es gibt mittlerweile so viele tolle Clean Eating Seiten und Rezeptideen, ich komme mit dem Ausprobieren gar nicht nach!! 🙂

      Proteinalternativen kommen, kann nur etwas dauern. Habe noch so viele Rezepte in der Pipeline 😉

  • wow, tolles Rezept – wird gleich am WE mal ausprobiert… was meinst du mit hochwertigem Kakao? stark oder schwach entölt? happy weekend

    • Damit meine ich nicht den 1€ Backkakao aus dem Aldi, sondern einen qualitativ hochwertigen. Ich habe meinen zum Beispiel bei Amazon bestellt!

  • Kidney Bohnen werden in Japan auch oft für süße Speisen verwendet.
    Früher fand ich das auch ganz lecker und hab es gerne gegessen. Allerdings hatte ich einmal in Japan ein Brötchen mit süßer Bohnenpasta, bei der die Bohnen noch fast ganz waren und irgendwie sehr merkwürdig schmeckten. Keine Ahnung was damit nicht stimmte…aber das war irgendwie so ekelig, dass es mich seitdem davor graut das wieder zu essen. Also in Chili con carne esse ich die Bohnen immer noch, aber als Süßspeise haben sie erstmal ausgedient 😉

    • Kann ich verstehen, so ein Erlebnis setzt sich lange im Kopf fest! Deshalb mag ich zB keine warmen Paprika… Hatte irgendwann mal ein Gericht damit gegessen, wo die Paprika nicht mehr die Frischesten waren -.-

  • Ich probiere das gerade aus, mit Haselnuss-Proteinpulver und (etwas mehr) Agavendicksaft. Der Teig schmeckt schonmal ziemlich genial. Bin auf das Endprodukt gespannt.

    • Fazit: unverschämt lecker. Besonders, wenn man sie über Nacht stehen lässt. Ich werde das definitiv wieder machen – und ich dachte, dass ich dann vielleicht Kokosmilch benutze. Macht sich bestimmt super. Danke für das Rezept!

  • Muss ich unbedingt ausprobieren Könnte man das Proteinpulver auch weglassen bzw. durch etwas anderes ersetzen?
    Auf ein sonniges Wochenende!

  • Seit ich beim Sky zuhause bei meinen Eltern endlich schwarze Bohnen in der Dose gefunden hatte, hab ich nach einem guten und einfachen Brownie-Rezept mit Bohnen gesucht, wie schön, dass ich es hier gefunden hab! (Ich les Deinen Blog schon lange und finde ihn richtig richtig toll, deswegen hab ich mich so gefreut.)
    Jetzt sind sie grade im Ofen und ich bin sehr gespannt!
    Laut meiner Berechnung mit Lifesum hat das ganze Rezept bei mir 509 Kalorien und 41,irgendwas Gramm Protein. Das klingt schon mal sehr vielversprechend!
    Ich hoffe, sie werden was. (Irgendwie traue ich meinem Ofen nicht über den Weg. Alle Rezepte scheinen immer doppelt so lang backen zu müssen, als angegeben … )

    • Meinem Ofen traue ich auch nicht… bei mir ist die Wärmeverteilung totaler Mist. Die eine Hälfte verbrennt fast und die andere Hälfte ist noch roh…
      Ich hoffe, die Brownies sind was geworden und schmecken dir!

    • Sie sind super geworden! Du hast sie ja bei Insta gesehen (die in der Impro-Backform :D).
      Ich hab die Flüssigkeitsmenge verdoppelt, weil der Teig sonst arg fest gewesen wäre (ich glaube, das liegt an dem Proteinpulver, das ich verwende, das wird als Shake sehr cremig) und musste sie wie erwartet doppelt so lange im Ofen lassen. Am Ende gute 26 Minuten (der wird bestimmt gar nicht erst so warm, wie er vorgibt! Der Schlawiner!). Aber wow!
      Und die Werte sind ein Traum! Bei mir pro Stück (bei 6) 85 Kalorien und 7.2g Eiweiß und dabei sehr sättigend. Super Rezept! Und so einfach 🙂 Danke!

    • Klar habe ich sie gesehen, sahen total lecker aus!
      Freut mich sehr, dass sie dir schmecken 🙂 Ich habe mir gestern auch wieder eine Ladung gemacht!

  • Hallo Carina,
    Ich habe dich bis jetzt nur als stille Mitleserin bewundert, aber bei dem Thema gesunde Brownies musste ich auch unbedingt mein Lieblingsrezept erwähnen – die Black bean brownies von Chocolatecoveredkatie.com http://chocolatecoveredkatie.com/2012/09/06/no-flour-black-bean-brownies/
    Ich habe bis jetzt einige Rezepten ausprobiert, mit und ohne Proteinpulver, dieses Rezept ist aber mein Favorit und geht auch mit Kidney Bohnen – ich könnte keinen Unterschied im Geschmack feststellen.
    Liebe Grüße,
    Ani

  • Ja, sehr gern noch viiiiel mehr Rezepte mit vegetarischen Proteinquellen! Aber erstmal ein riesiges Kompliment für all deine großartigen gesunden Rezepte & deine hilfreichen Tipps aus der Kategorie „Ein Pummel wird fit“.
    Die Brownies backe ich später mal nach, ich bin sehr gespannt 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Julia

  • Ich hab die Brownies heute morgen schnell gemacht, hab aber eine Banane untergemischt. Die sind ja mal gefährlich lecker 🙂 Danke für das super Rezept

  • Das Rezept klingt echt klasse 🙂 . Meinst du, ich kann das Whey auch durch Mehl ersetzen? Möchte mir nämlich ungerne Whey kaufen (finde diese Pulverchen überteuert 🙂 ). Liebe Grüße!

  • Pingback: Ein Pummel wird fit: 5 Fitness Food Favoriten - AmandoBlogs.comAmandoBlogs.com
  • Hallo!
    Habe die Brownies vorgestern gebacken und zwei Stück haben auch gut geschmeckt. Als ich heute die Box geöffnet habe, hat es mich fast erschlagen, es hat richtig gestunken. Die Kuchenbox und die Brownies. Die Brownies haben ein bisschen feuchter gewirkt, ansonsten konnte ich optisch keine Veränderung feststellen. Hat jmd eine Idee, woran es gelegen haben könnte? Hätte ich sie im Kühlschrank aufbewahren müssen? Danke!