Der Social Media Fitness Wahnsinn

 

Auf Blogs und Social Media umgibt man sich gerne mit schönen Dingen.

Jeder macht regelmäßig Favoriten Posts oder teilt seinen Runtastic Status. Nur ganz selten spricht ein Beauty Blogger mal über Flop Produkte, kaum ein Fitness Guru erzählt von seinen Knieschmerzen. Denn man möchte ja keine „negative vibes“ auf dem Blog oder Youtube Kanal verbreiten.

 

HALT STOP mit dem Social Media Fitness Wahnsinn!

Ich beziehe mich jetzt vor allem auf Fitness Blogs und Kanäle:

JEDER Mensch, der abnehmen möchte, kommt früher oder später an den Punkt, an dem das Gewicht stagniert.

JEDER Mensch, der regelmäßig Sport treibt, hat früher oder später irgendwelche Schmerzen im Körper.

JEDER Mensch, der langfristig fitter werden möchte, verliert irgendwann (zumindest kurzfristig) die Motivation.

 

 

Bitte denkt nicht, Blogger oder Youtuber wären unfehlbar was Fitness anbelangt. Denn man postet natürlich viel lieber einen abgeschlossenen Lauf oder den Obstsalat, als die Schüssel Eis, die man auf der Couch mampft. Ist doch klar. Jeder möchte sich positiv auf seinen Social Media Kanälen darstellen und für das fleißige Sporteln gelobt werden. Man ist auch einfach stolz, wenn man im Fitnessstudio war und das soll dann auch jeder wissen! Ich schließe mich da selbst nicht aus!

Was aber niemand zeigt sind die Tage, an denen man sich von morgens bis abends davon überzeugen muss, heute noch Sport zu machen. Die habe ich nämlich nach wie vor. Zwar macht mir der Sport ab einem gewissen Punkt schon Spaß, aber bis ich mal in Laufklamotten im Wald stehe, braucht es einiges an Überzeugungsarbeit. Oder wenn ich abends dann auf der gemütlichen Couch liege, mir die Äuglein zufallen, ich aber eigentlich noch Übungen machen muss.

Sport lag noch nie in meiner Natur. Mir war Entspannung und Genuss schon immer lieber als Aktivität. So bin ich eben. Manche Menschen brauchen viel Bewegung um ausgelastet zu sein, ich kann gut darauf verzichten. Das heißt für mich, dass ich mich immer wieder zum Sport motivieren muss. Viele Läufer erzählen, sie wären süchtig nach Joggen und möchten so oft wie möglich laufen. Auf diese Sucht warte ich seit 2 Jahren vergeblich.

Auch beim Essen fühlt man sich doch besser, wenn man schreibt „Heute habe ich wieder 2 Detox Säfte gesoffen und 1 kg Wurzelgemüse verschlungen. YAY me! #healthy #skinnyme“. Jeder Normalsterbliche sitzt mit seinem Eis vor dem PC, denkt sich „ach halt die Goschn“ und hat ein schlechtes Gewissen. So geht es mir oft genug! Dass sich Person XY am nächsten Tag dann vielleicht 5 Tafeln Schokolade reinhaut, verkündet sie aber nicht auf Twitter. Ach was.

 

Social Media Fitness Wahnsinn

 

 

Lasst euch auf eurem Weg zum gesunden Körper nicht davon entmutigen, dass Bloggerin XY viel gesünder isst, mehr sportelt und schlanker ist!

Man zeigt auf Social Media nur das, was man zeigen möchte.

Man hat auf Online Plattformen nie den kompletten Einblick in den Tagesablauf oder die Gedanken eines Anderen.

Man kann das Abnehmen unheimlich einfach erscheinen lassen.

 

Das zerkochte, pürierte, geschmacklose Wurzelgemüse schmeckt ja so yummy! #bestfoodever

Heute mal wieder zwischen Arbeit und Abendessen eine kleine Laufrunde eingeschoben. Diesmal war ich aber gar nicht so fleißig, nur 15 km in 60 Minuten! #lazy

Ich bin so frustriert, nur 2 kg abgenommen diese Woche! Nächste Woche amputiere ich mir einfach ein Bein, dann komme ich vielleicht auf meine 50 kg! #nofatchicks

 

Viele fragen mich, wie ich es geschafft habe, abzunehmen. Für mich ist es gesunde Ernährung und Sport. Klingt einfach, ist es aber nicht. Die „perfekte“ Ernährung gibt es nicht und es ist eine Kunst, seine Ernährung zu optimieren und dabei Heißhunger zu vermeiden. Zum Sport kann ich mich nur mit viel Überzeugungskraft aufraffen und ich fluche oft mehrere Minuten lang, wenn ich mir die ganze Woche den Hintern aufgerissen habe, sich auf der Waage aber rein gar nichts tut.

Wenn ihr eure Ernährungsumstellung und sportlichen Aktivitäten teilt, erzählt doch ruhig auch mal, wenn es nicht so läuft.

Das macht einerseits anderen Mut, weil sie nicht alleine sind mit den gelegentlichen Durchhängern. Zum anderen finde ich den Austausch immer super anspornend und eure Follower haben einige tolle Tipps und können euch motivieren!

Mich motiviert es zum Beispiel unheimlich, wenn mir jemand sagt oder schreibt, dass ich sie zum Abnehmen inspiriert habe. Wie cool ist das denn?! Dann fällt es mir auch gleich viel leichter, mich zu einer Runde Sport zu überwinden. Denn hey, wenn meine Leser mich als Vorbild haben, möchte ich sie schließlich auch motivieren! Aber: Es ist auch okay, wenn es mal nicht so läuft. Das darf man auch ruhig zugeben.

 

Es ist ein schmaler Grad zwischen gutem Vorbild, das Schwächen eingesteht und über-korrekter Sportmaschine, die mehr frustriert als motiviert. Trotzdem habe ich über 30 kg abgenommen und ihr schafft das auch!

 

Seid ihr teilweise auch überwältigt vom Social Media Fitness Wahnsinn?

Wie motiviert ihr euch zum Durchhalten?

 

Sorry für den Wurzelgemüse Hate, aber ich mag es einfach nicht 🙂

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33 Comments

  • Entspannung und Genuss – klingt gut 😀

    Ich finde es echt klasse, dass du dich so gut – wenn auch nicht immer – motivieren kannst. Ich kann das nicht und tue mich mit dem Abnehmen so ganz ohne Sport natürlich irre schwer bei meinem, ohnehin nicht sehr hohen, Gewicht.

    • Ich tue mich gerade auch sooo schwer. Bin seit 2 Monaten bei 77 Kilo. Kann auch sein, dass ich etwas Muskel aufgebaut habe, dann „stagniert“ das Gewicht natürlich, obwohl sich die Ratio Fett – Muskel verändert. Aber du hast eine tolle Figur! Kannst sehr stolz auf dich sein!

  • Früher habe ich auch gedacht ich bin eher die Couch Potatoe, die sich zum Sport aufraffen muss. Und auch wenn ich nach dem Joggen zufrieden war, dann eigentlich nur, weil ich den Schweinehund überwinden konnte. Nicht weil es eine Herzensangelegenheit war – Das weiß ich zumindest heute!

    Ich musste erst einen Sport finden, für den ich so brenne, dass ich am liebsten täglich zum Training gehen mag. So geht es mir nämlich heute. „Rest-Days“ sind ein Graus (aber ich weiß wie wichtig sie sind). Im Moment muss ich leider wegen einer Mini-OP 2 Wochen pausieren, so lange die Fäden drin sind… Aber ich werde die Ärztin nach 1,5 Wochen schon belatschern sie mir zu entfernen. Es heilt gut und ich bin ohne meinen Sport einfach nicht gut drauf. Ich denke, man muss etwas für sich finden, was man gar nicht als „Belastung“ empfindet. Ist sicher leichter gesagt als getan, ich habe mich auch viele Jahre mit Sport abgequält der OK war, aber nur dem Zweck diente kcal zu verbrennen, bzw. „Man muss ja was machen…“ Heute sieht das halt anders aus.

    Ach… wenn ich das nächste Mal die 5 Tafeln Schoki verdrücke gibt’s ein Insta-Bild — Für dich! :*

    • TOLL, genau so soll es sein! Wenn einem der Sport so viel Spaß macht, dass man sich nicht mehr dafür aufraffen muss. Ich hoffe, ich finde auch irgendwann „meinen“ Sport! Ich hoffe, dir geht es gut wegen der OP?
      Ja bitte, Schoki und Pancakes!! 😀

  • Nachdem ich es eine Woche geschafft hatt, kam dann der böse Infekt. Ich will versuchen am Wochenende wieder weiter zu machen, aber habe auch etwas Angst davor. Was wenn ich die letzte Bestzeit nicht schaffe etc.? Blödsinn, aber irgendwie meint man ja auch immer besser werden zu müssem und das natürlich super schnell. Mäh!

  • Danke für diesen blog Post!
    Ich finde auch manche insta profile/blogs sind eher demotiviert für einen und manchmal glaub ich auch nicht alles was da steht. So von wegen ich mach jeden Tag 1 Stunde Sport und habe seit 6 Wochen nichts süßes gegessen. Und selbst wenn es so wäre ist es für Leute wie mich die sich auch immer sehr überwinden müssen Sport zu machen nicht gerade motivierend, weil man einem ideal nacheifert, dass für einem selbst nicht realistisch ist.
    Ich finde manchen fehlt einfach ein gesundes Mittelmaß.
    Ich finde es viel motivierenden zu sehen das ich nicht die einzige bin die sich schwer tut sich zum Sport zu motivieren und das ein bisschen schlemmen nichts schlechtes ist.

  • Ich mag deine ehrliche Einstellung zu dem Thema! Du hast so Recht mit allem was du sagst! Die ganze These kann man ja allgemein ausweiten und nicht nur auf Fitness und Ernährung beziehen. Ich selbst bin jedenfalls auch gerade bei meinem persönlichen ‚werd fit‘ Programm, nicht aus optischen Gründen sondern aus gesundheitlichen und weil ich mich endlich wieder besser fühlen möchte. Meine Hauptpfeiler sind auch Ernährung und Bewegung wobei ich denke dass jeder eben das finden muss was einen selbst am besten funktioniert und das ist wie du richtig beschrieben hast für jeden anders. Ich versuche z.b. jeden Tag 30 Minuten Fahrrad zu fahren was ich heute auch getan habe aber gestern habe ich mich einfach nicht dazu überwinden können. Aber das ist auch Ok, solche Tage gehören eben auch dazu. Es ist eben auch der Weg der zählt und nicht nur das Ziel. Ernährungstechnisch zähle ich weder Kalorien noch hungere ich, ich konzentriere mich eher auf das was für mich in meiner Situation gesund ist und das ist basische Ernährung. Ich verzichte auf Zucker, Getreide und Milchprodukte , stattdessen gibt’s viel Obst und Gemüse und auch wenn es am Anfang unglaublich schwer Wartens ich jetzt das auch der Geschmack Trainingssache und Gewöhnung ist! Mittlerweile hab ich von alleine keine Lust mehr auf Schokolade weil alles andere sich einfach so viel besser anfühlt, es wird nach einiger Zeit irgendwie zum Selbstläufer. Wenn ich in Urlaub fahre mache ich mir keinen Stress und esse auch mal 1-2 Wochen was es eben dort so gibt aber sobald ich wieder nach Hause komme steige ich wieder um auf meine Gesundheitsernahrung 😉

    • Klingt sehr gesund, was du machst. Ich verzichte beim Essen auf nichts, aber versuche Zucker, Nudeln, Reis und Brot soweit wie möglich zu reduzieren. Das klappt erstaunlich gut, irgendwann denkt man gar nicht mehr darüber nach! Die Lust auf Süßes werde ich aber nie verlieren 😀

  • Liebe Carina,

    ein großes Danke!

    Gesunde Ernährung und Sport ist wirklich das „Geheimrezept“ und trotzdem ist es halt manchmal einfach leichter gesagt als getan. Und wer macht es schon gern öffentlich wenn der innere Schweinehund doch wieder gesiegt hat. Dabei geht es uns doch allen gleich…

    Spitzen Post! 🙂

    Vanessa (aus München ♥)

  • Liebe Carina,

    ich lese sehr gerne Deine Blogeinträge, und diesen hier besonders gern.
    Du hast Recht, es gibt so viele Blogger, die nur über die Sonnenseiten des Abnehmens berichten oder eben über das was derjenige berichten MÖCHTE. Und wer stellt sich schon gerne schlechter, fauler, langsamer dar, als er muss. Das sollte man sich immer vor Augen halten.
    Neulich gibt es mir genau so, wie Du es beschreibst: Ich saß mit nem fetten Magnum Mandel auf der Couch und habe mir den Instagram Account von Kayla Itsines nebst allerlei vorher-nachher-Bildern angeschaut – und habe mich fürchterlich geschämt, weil ich faul auf der Couch rumhänge.

    Ich finde Deinen Beitrag hier unglaublich motivierend. Und einfach ehrlich. Danke dafür 🙂
    Hab übrigens eben auf Deinen Instagram-Account geklickt und finde, dass Du wahnsinnig stolz auf Dich sein kannst. Du siehst wirklich fantastisch aus und das schwarze Kleid steht Dir so, so gut. Alles Liebe auch weiterhin für Dich.

    Liebe Grüße
    Krissi

    • Danke liebe Krissi!!
      Die Momente auf der Couch kenne ich nur zu gut. Mal kann ich mich eine Woche täglich zu Sport aufraffen, diese Woche ist aber keine davon. Ich höre auch auf meinen Körper und wenn der sagt „heute bin ich erschöpft, lass uns etwas dösen“ dann ist das in dem Moment auch richtig!

  • Daaaanke! Danke dass es endlich mal jemand sagt! Verdammt nochmal, abnehmen IST schwer, nach dem Sport tut einem alles weh und wenn sich auf der Waage mal wieder nichts tut, fragt man sich einfach: Warum? Warum „quäle“ ich mich, verzichte und es passiert nur so wenig? Und dann muss man auch noch so tun als würde es einem Spaß machen,haha.
    Mir hilft es am meisten, in dem ich mir immer wieder vorlese, warum ich es will. Ich habe mir alle Vorteile aufgeschrieben, die ich haben werde, wenn ich schlanker bin, z.B. meinen Körper hegen&pflegen damit er lange gesund, schön und knackig bleibt, schöne Kleider tragen kann, mich im Bikini wohlfühlen kann; aber auch dass ich später im Alter gesund und fit bleibe. Bewegung und gesunde Ernährung gehören für mich mittlerweile zur „Körperpflege“ dazu, etwas das bewusst getan werden muss und nicht mehr wegzudenken ist.
    Am Sonntag mach ich immer einen Wochenplan, an dem ich meine Aktivitäten nach der Arbeit plane, zb Montag: Schwimmen, Dienstag:langer Tag, darum Pause, Mi: Fitness, Egym, Do:joggen 40 Min., Fr: Yogakurs,etc. 3 Aktivitäten sind Pflicht, mit 4 bin ich hochzufrieden. Trotzdem muss ich mich oft zwingen weil ich nach der Arbeit müde bin und ich werde, wie du es geschrieben hast, wohl nie eine Sportlerin werden.
    Motivierend finde ich andere, die bereit sind an sich zu arbeiten und ihre Erfahrungen teilen, genau wie du es machst, danke dafür und weiterhin viel Erfolg!

    • Geht mir genau so! Früher hieß für mich Beauty = Make-up, mittlerweile gehören Fitness und Essen genau so dazu! Schließlich ist man ja ein Gesamtpaket und nicht nur Wimpern bis Brauen. Wie allein schon die Ernährung die Haut beeinflusst, ist beachtlich!
      Dir auch viel Erfolg!

  • Nicht wiegen, nicht vergleichen, lieber auf das Gefühl nach dem Sport konzentrieren und wie wohl man sich schon fühlt im Vergleich zu vorher, wo man eher couchpotatoeartig agiert hat. Das finde ich viel besser. Es kommt ab nem bestimmten Wert eh nicht mehr auf die KG an. Lieber freuen, was man schon geschafft hat und was man dadurch an Lebensqualität gewonnen hat. Dann entspannt man sich und dann geht’s auch weiter. Stress hält Kilos fest…

    • Ganz ohne wiegen geht bei mir leider noch nicht, denn sobald die Waage mal weniger anzeigt, freue ich mich total 😉 Aber du hast recht, einfach auf den Körper hören und locker flockig nicht zu viel darüber nachdenken!

  • Boooach Gott wie recht du hast. Ich muss mir IMMER den Arsch abmühen. Ich hasse Sport, es gibt ehrlich bisher keinen Sport zu dem ich gerne gehe und der mir absolut nichts ausmacht. Ich muss mich immer aufraffen, denke den ganzen Tag „Oh nein, heute Abend noch Workout“. OK, meistens fühle ich mich danach besser und denke so „yeaaah nailed it!“ und bin peinlich stolz dass ich was gemacht habe.. Aber so easypeasy ist das nicht. Die ganzen Fitnessgurus ziehen einen ja eher runter. Von der Ernährung brauch ich gar nicht anzufangen 😀 ich liebe Essen einfach. Wenns mir nicht schmeckt werd ich motzig – das wollen wir nicht riskieren ;D

  • Was für ein genialer Post! Ich finde es super, dass du das mal ansprichst! Wie unschwer zu erkennen (auf Instagram) gehe ich ja sehr gerne Essen und das schlägt nun mal leider auch auf die Hüften. Ich versuche mich nun aber zurückzuhalten und das nicht mehr sooo oft zu machen bzw. mich im Alltag dann einfach so gesund wie möglich zu ernähren. Die letzten Tage war ich abends immer Inliner fahren oder Radfahren und hoffe, dass ich die Strecken steigern kann und das jetzt auch mal wirklich regelmäßig mache. Ich hasse nämlich Sport und würde gerne wie du schreibst lieber auf der Couch liegen und ein Eis oder eine Tafel Schokolade essen XD

  • Ein toller und wichtiger Beitrag! In der Blogger-Welt wird echt nur über wenig „schlechtes“ gesprochen und viele zeigen sich von ihrer Bilderbuch-Seite. Das finde ich echt schlimm für jene, die Blogger oder Instagrammer als Vorbild nehmen und denken, sie müssten das nun auch so haben.
    Auf der anderen Seite muss man als Follower natürlich auch immer im Hinterkopf haben, dass die meisten Leute einfach nur kleine Ausschnitte und nicht den ganzen Tag oder jede Mahlzeit zeigen. Man darf an all das halt nicht ganz so naiv rangehen, aber du hast definitiv recht: Man muss auch mal die Schattenseiten zeigen und darf nicht das Gefühl haben, das nicht zu dürfen.
    Das Schlimmste, was mir da mal passiert ist, ist dass ich mein ganz normales Mensa-Essen gezeigt habe und dann Leute ankamen und meinten, das sei ja nicht gesund genug und ich wolle doch abnehmen. Das hat mich dann wieder in mein Healthy-Schneckenhaus fliehen lassen, aber dein Beitrag ermutigt mich dazu, endlich wieder herauszukommen 🙂
    Liebe Grüße!

    • Ach Mensch, so blöde Kommentare?! Meine Güte, man ist doch auch nur ein Mensch. Du musst dich auf Insta wirklich nicht rechtfertigen. Gerade diese Einstellung finde ich mies, man soll doch tun, lassen und posten können, was man will! Du machst das schon richtig!!

  • Ich habe mich gestern mit Freunden getroffen und den ganzen Nachmittag Toffifee, Weingummi, Nüsschen und Blätterteig-Schinkenschnecken gegessen und dazu Cola getrunken. So!
    Jetzt ist aber wieder Zurückhaltung angesagt … und ich mag Wurzelgemüse. Vielleicht nicht püriert 😉

    Workouts und auch Joggen sind wohl Sachen, die für die wenigsten „Belohnung“ statt „Arbeit“ sein werden … bei Sportspielen, Tanzen etc. wird es wohl einfacher, eine „Passion“ zu finden – aber das ist natürlich nur eine Tendenz, natürlich gibt es auch Menschen, die solche klassischen „Fitness“-Sportarten als Belohnung und nicht Workout sehen. Mein Passions-Sport, das Tanzen, ist gerade lebensumständehalber im Verein nicht machbar … wobei meine Schwester mir gerade beim Mitlesen sagt, sie habe auf YT Tanz-Workouts gefunden … scheint woh doch für alles eine Lösung zu geben 😉

  • Hab Deinen Beitrag gerade via Twitter gefunden – und bin froh darüber. Denn ich finde ihn wirklich gut gelungen. Ich habe mehrmals gelacht. Natürlich werde ich ihn gleich weiter empfehlen. So was muss verbreitet werden! 🙂

    Ich selbst betreibe einen Lauf-Blog. Aber bei mir findest Du diesen Kram a la „YEAH, wieder eine Rekordzeit gerannt!“ oder „TSCHAKKA, Sixpack dank Karottendiät!“ auf keinen Fall. Ich hab 20 Kilo Übergewicht und beschreibe, dass man auch damit gut drauf sein kann.

    Schöne Grüße aus Bremen,
    Eddy

    • Hallo Eddy, danke für deinen Kommentar! Finde ich super, dass du über das Laufen bloggst! Jeder sollte den Sport machen können, der ihm Freude macht, unabhängig vom Gewicht!! Mach weiter so!

  • Carina, eine Frage hätte ich noch. Du hast in deinem Video gesagt, dass du dir wöchentliche Ziele bzgl der Ernährung festgelegt hast. Wie hast du diese definiert? Nach Gusto, sprich „Puh,ich könnte mal versuchen immer nur ein Stück Süßigkeit am Tag zu essen“ oder waren das Erfahrungen aus deiner Diätzeit mit Dingen, die du schon lange umsetzen wolltest. Wieviel Zeit hast du dir immer für das Erreichen eines Ziels gegeben? Eine Woche oder auch mal länger?

    • Genau, anfangs habe ich das so gemacht, um schrittweise meine Ernährung umzustellen. Die Methode habe ich von Marlena von Make Up Geek. Je nachdem, wie schwer es dir fällt, finde ich 2 Wochen ideal, um eine Gewohnheit umzustellen. Zum Beispiel Wasser statt Soft Drinks. Oder nur eine Süßigkeit am Tag. Momentan bin ich bei „Abends Low Carb“ angekommen, aber das bereitet mir noch Schwierigkeiten. Bleib einfach am Ball, das wäre mein bester Tipp 😉

  • Hallo Carina,
    Dein Beitrag ist wirklich gelungen & ich bin froh dass mal jemand eine „andere Seite“ vom Fitnesslifestyle zeigt
    Ich stand heute Nachmittag im Fitnessstudio auf dem Crosstrainer und nach einer halben Stunde hat sich mein innerer Schweinehund gemeldet und mit mir diskutiert ob ich die 45 Minuten durchziehen soll & dass ich jetzt unheimlich Lust auf ein Stück Schokolade habe ich hab es durchgezogen und Schokolade gab es leider auch keine für mich aaaaber morgen früh gibt es einen leckeren Schokoladigen Frühstücksshake für mich und darauf freue ich mich einfach da es fast wie Snickers schmeckt ❤
    Mach weiter so & bleib motivierend!

    Liebe Grüße
    Melina